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Kardiologisches Ambulatorium

Im Ambulatorium bieten wir die gesamte Palette von kardiologischen Untersuchungen, Abklärungs- und Behandlungspfaden. Nach Herzoperationen übernehmen wir die Nachsorge. Wir betreuen rund 3600 Patientinnen und Patienten im Jahr.

Öffnungszeiten
Mo bis Fr
 
 DirektwahlLeiterin Pflege
Ambulatorium
 
Pflegeteam
08.00 – 12.00 h
13.00 – 16.00 h
 
Tel 044 416 33 85
Fax 044 416 34 49
 
Sarina Aeberli
 
Rund 20
dipl. Pflegefach-
personen
Kardiologie
 

Häufige Untersuchungen im Ambulatorium

Elektrokardiographie (EKG)

Die während der Herztätigkeit entstehenden elektrischen Potenziale werden registriert, grafisch dargestellt, gemessen und analysiert.

Indikationen:

  • vor einer geplanten Operation
  • Verdacht auf Rhythmusstörungen
  • Verdacht auf ACS (Akutes Coronares Syndrom)

24-Stunden-EKG-Aufzeichung (Stunden-Untersuchung)

Jährlich werden rund 700 24-Stunden-EKGs (Elektrokardiogramme) und bis zu 80 R-Tests (Recorder-Tests, die nur die Rhythmusstörungen registrieren) von unseren Mitarbeitenden ausgewertet. Mit dem R-Test besteht die Möglichkeit, den Rhythmus über eine Zeitperiode von bis zu 7 Tagen aufzuzeichnen.

Indikationen:

  • Symptomatische PatientInnen (z.B. Bewusstseinsverlust, Herzrasen, vorübergehende/bleibende Lähmungserscheinungen)
  • durch Rhythmusstörungen gefährdete Patienten (z.B. koronare Herzkrankheit, Herzmuskelerkrankungen, -entzündungen
  • intermittierend auftretende Rhythmusstörungen
  • Therapiekontrolle nach Beginn bzw. Ausbau einer medikamentösen Behandlung

Ergometrie

Eine Ergometrie ist ein stufenweise ansteigender körperlicher Belastungstest auf einem Fahrrad- oder Laufbandergometer. Die Durchführung einer Ergometrie hilft bei der Erkennung und Verlaufsbeurteilung verschiedener Arten von Herzerkrankungen und ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Risiko- und Prognoseabschätzung. Im Jahr werden in unserer Abteilung gegen 1500 Ergometrien durchgeführt.

Indikationen:

  • Verdacht auf koronare Herzkrankheit, Abklärung von Angina pectoris
  • Verdacht auf belastungsinduzierte Rhythmusstörungen
  • Bestimmung der Leistungsfähigkeit
  • Beurteilung der Operationsfähigkeit
  • Verlaufsbeurteilung von Blutdruck, Puls
  • zur Therapiekontrolle von Medikamenten oder nach Koronareingriffen (Ballondilatation mit Stent, Bypassoperation)

Echokardiographie

Eine Echokardiographie ist eine nicht-invasive Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall (Sonographie) zur Darstellung der Herzkammern, Herzklappen und einmündender Gefässe. Am Stadtspital Triemli werden im Jahr ca. 4000 Echokardiographien durchgeführt.

Indikationen:

  • Abklärung von Herzgeräuschen
  • Beurteilung der Ausdehnung eines Infarktes und Funktion des Restmyokardes
  • zur Abklärung unklarer Dyspnoe (Atemnot)
  • Hypertonieabklärung
  • Abklärung von strukturellen Herzerkrankungen bei Rhythmusstörungen
  • Postoperative Kontrolle (z.B. Klappenersatz)
  • zur weiteren Abklärungen einer kardialen Dekompensation

Eine spezielle Form der Echokardiographie ist die transösophageale Echokardiographie (ca. 300 im Jahr) mit Untersuchung des Herzens mittels einer speziellen Ultraschallsonde von der Speiseröhre aus. Dazu werden eine Rachenbetäubung und eventuell zusätzlich ein kurzwirksames Schlafmittel verabreicht. Diese Methode liefert eine bessere Darstellung bestimmter Teile des Herzens, der Hauptschlagader und ausserdem werden kleine Thromben, insbesondere im Herzohr des linken Vorhofes, besser detektiert.

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