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Palliative Care

Die Behandlungsteams auf allen Stationen bieten eine Grundversorgung in Palliative Care an.

Für besonders komplexe und instabile Betreuungssituationen steht der «interprofessionelle Konsiliardienst für spezialisierte Palliative Care» zur Verfügung. Er berät hausintern und -extern bei Fragen und Anliegen rund um Palliative Care.

Was ist Palliative Care?

Wenn Krankheiten fortgeschritten sind und keine Aussicht auf Heilung besteht (beispielsweise bei weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen, unheilbaren Herz- oder Atemwegserkrankungen) strebt Palliative Care an, die verbleibende Lebenszeit optimal zu gestalten. In welchem Geist und mit welcher Haltung Patientinnen und Patienten betreut werden sollen, zeigt sich in der Wortherkunft und -bedeutung von «Palliative» und «Care»:

  • Palliativ: Sorgsam umhüllend
    (nach lat. pallium = Mantel, palliativ = jemandem den wärmenden Mantel über die Schultern legend)
  • Care: Mit Blick auf den ganzen Menschen
    (das englische «Care» beinhaltet eine ganzheitliche Art von Betreuung, über reine Pflegeleistungen hinaus)

In der vom Bundesamt für Gesundheit und der Gesellschaft für Palliative Care herausgegebenen Broschüre «Unheilbar krank – und jetzt?» finden Interessierte weitere Information zu palliativer Betreuung und Gesundheitsversorgung, so wie sie derzeit schweizweit gefördert werden.

Tätigkeit des spezialisierten Konsiliardiensts

Bei Patientinnen, Patienten, die stationär im Triemli in Behandlung sind, evaluiert der Konsiliardienst – gemeinsam mit Angehörigen und Fachkräften – den bestmöglichen Weg für die bevorstehende letzte Lebensphase. Die Wünsche des erkrankten und betroffenen Menschen sind dabei vorrangig. 

Häufige Themen in der vermittelnden und beratenden Tätigkeit sind:

  • Schmerzbehandlung und Linderung von belastenden Beschwerden wie Atemnot, Übelkeit, Angst und Verwirrung.
  • Entscheidungsfindung im Gespräch mit Patientin, Patient und nahestehenden Bezugspersonen. Abwägen der Vor- und Nachteile einer möglichen Therapie.
  • Unterstützung beim Aufbau eines tragenden Netzwerks (vor Verlegung des Patienten, der Patientin nach Hause oder in eine spezialisierte Institution).
  • Ansprechen von Fragen rund um das Lebensende.
  • Begleitende Schulung und Coaching von Behandlungsteams im Stadtspital Triemli.

Der Konsiliardienst steht den internen Behandlungsteams und auch Patienten, Patientinnen, Angehörigen, Hausärzten sowie Pflegefachpersonen der Spitex zur Verfügung.

Interprofessionelles Netzwerk

Wie geht der Konsiliardienst vor? Je nach Situation arbeitet er mit weiteren Fachdisziplinen und Berufsgruppen zusammen, die ihre Erfahrung zur optimalen Betreuung beisteuern.
Häufig sind dies

Interprofessioneller Konsiliardienst für spezialisierte Palliative Care

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