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Notfallmässige Operation bei Durchbrüchen (Perforation)

Zu eigentlichen Notfallsituationen kann die Divertikelkrankheit führen, wenn es im Rahmen einer Entzündung zum Durchbruch der Entzündung in die freie Bauchhöhle kommt – mit Austritt von Darminhalt in die Bauchhöhle und schweren eitrigen Entzündung derselben. In diesen Situationen ist die alleinige Therapie mit Antibiotika nicht ausreichend, eine notfallmässige Operation ist nicht zu umgehen.

Der chirurgische Eingriff muss in diesen Situationen sehr häufig über die konventionelle, offene Operation erfolgen. Eine solche notfallmässige Operation beinhaltet, neben der Entfernung des entzündlich veränderten Darmstückes bei eitriger Entzündung der Bauchhöhle, gelegentlich auch die Anlage eines künstlichen Darmausganges für die Dauer von 6-8 Wochen. Dies ist aufgrund der Erfahrung nötig, dass eine Darmnaht in der entzündlichen Umgebung und im durch die Entzündungssituation geschwächten Organismus nicht heilen könnte – was wiederum eine Undichtigkeit der Darmnaht nach sich zöge.

Die Kontinuität kann in aller Regel nach 6-8 Wochen wiederhergestellt werden, was aber natürlich eine neuerliche Operation unumgänglich macht.

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