Global Navigation

Medienmitteilungen

8. März 2016

Stadtspital Triemli eröffnet Pionierbau

Das modernste Bettenhaus der Schweiz geht ab April 2016 in Betrieb

Nach über zehnjähriger Planungs- und Bauzeit haben heute Stadträtin Claudia Nielsen und Stadtrat André Odermatt das neue Bettenhaus offiziell eröffnet. Dieses erfüllt baulich und betrieblich höchste Anforderungen an moderne Behandlungsmethoden und komplexe medizinische Abläufe. Bei keinem anderen Spitalgebäude in der Schweiz sind die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft so umfassend umgesetzt worden.

Innerhalb der Gesamterneuerung des Stadtspitals Triemli ist der Neubau des Bettenhauses ein Schlüsselprojekt und städtebaulich ein neues Markenzeichen. Der achtzehngeschossige, elegante Längsbau mit seiner gläsernen Fassade bietet Platz für über 500 Betten. Im Innern findet sich eine Infrastruktur, die konsequent auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten und auch der Mitarbeitenden ausgerichtet ist. «Das Bettenhaus ist kein Spitalbau von der Stange, sondern massgeschneidert auf die Arbeitsabläufe des Stadtspitals. Ausserdem ist es lernfähig und wird sich auch an den Bedarf von morgen anpassen lassen», so Stadträtin Claudia Nielsen. Neu gibt es Zwei-Bett-Zimmer für alle, deren grossflächige Fenster den Blick zum Uetliberg und auf die Stadt freigeben. Die Ausstattung ist ebenso behaglich wie komfortabel. Mit dem «Patienten Universal Terminal (PUT)» kann man nicht nur das Essen bestellen, telefonieren und im Internet surfen. Die Ärztinnen und Ärzte können direkt am Bett auf Röntgenbilder und Laborwerte zugreifen und diese gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten besprechen. «Das Stadtspital Triemli ist ein Zukunftsmotor für den Gesundheitsstandort Zürich», so Stadträtin Claudia Nielsen. Beide Stadtspitäler sind gut eingebunden in ein effizientes Kooperationsnetz. Mit dem neuen Bettenhaus gewinnt die Stadt Zürich an Attraktivität als Kooperationspartnerin und nicht zuletzt auch an Anziehungskraft für Fachkräfte.

Pionierprojekt des nachhaltigen Bauens

Das neue Bettenhaus hat auch im Bereich des nachhaltigen Bauens Vorbildcharakter. «Es ist ein geglücktes Pionierprojekt», sagte Hochbauvorsteher André Odermatt anlässlich der Eröffnung. «Es handelt sich um das erste Bauvorhaben in Zürich und sogar schweizweit, das die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft so umfassend erfüllt.» Die Stadt habe seither diesen Weg bei allen städtischen Gebäuden weiter beschritten und sei gut unterwegs. Einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen leistet auch die seit 2015 von ewz betriebene Energiezentrale, die hauptsächlich aus erneuerbaren Quellen wie der Holzschnitzelheizung gespiesen wird und dafür sorgt, dass der künftige Betrieb des gesamten Stadtspitals Triemli weitgehend CO₂-neutral erfolgt. Das neue Bettenhaus gilt bezüglich Nachhaltigkeit auch deshalb als Pionierprojekt, weil es das erste Minergie-P-Eco zertifizierte Spitalgebäude in der Schweiz ist. Bei diesem Label spielen auch Aspekte wie Wohlbefinden und Gesundheit eine wichtige Rolle. Mit baulichen Massnahmen – unter anderem durch die Materialisierung, Farbwahl und einem Kunst-und-Bau-Konzept – soll überdies ein Beitrag an das Wohlbefinden geleistet werden. Das modernste Bettenhaus der Schweiz sei auch für das Quartier eine Bereicherung, so Stadtrat André Odermatt abschliessend. Der weitläufige Aussenraum wird momentan aufgefrischt und weiterentwickelt.

Anspruchsvoll, termingerecht und im Kostenrahmen

Das Grossprojekt konnte trotz seiner Komplexität sowie der langen Planungs- und Bauzeit termingerecht dem Spital als Eigentümerin übergeben werden und befindet sich im geplanten Kostenrahmen (290 Millionen Franken, ohne Teuerung). Der Neubau Bettenhaus geht ab 1. April 2016 in Betrieb.

Einblicke ins neue Bettenhaus

Das Stadtspital Triemli lädt am Samstag, 12. März 2016, von 10 bis 18 Uhr, zur Besichtigung ein. Spannende Rundgänge, Gesundheits-Checks, Vorträge, ein attraktives Kinderprogramm und eine Festküche erwarten die Besucherinnen und Besucher. Detailprogramm: www.triemli.ch/bettenhaus

Thema: Bauen, Gesundheit

Organisationseinheit: Hochbaudepartement, Gesundheits- und Umweltdepartement