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Kunst im Bettenhaus

Kunst im Bettenhaus

Die künstlerische Gestaltung auf den zehn Etagen ist aus einem Wettbewerb hervorgegangen: 2013 wurden 17 Kunstschaffende eingeladen, für je eine Etage Wandmalereien in den Korridoren und eine dazugehörige Edition für die Zimmer zu entwickeln. Vier Projekte konnten vollständig umgesetzt werden. Sechs Etagen erhielten eine spezielle Edition.

Etage B

Wandmalereien Etage B
«TriemliMemory - eine kleine Enzyklopädie des Alltags» in der Kinderklinik.

Zilla Leutenegger: 
«TriemliMemory»
, 2015
Ein spielerisches Universum eröffnet sich auf der Etage der Kinderklinik und lädt ein zum gedanklichen Abheben. Zilla Leuteneggers witzig-verspieltes Gesamtkonzept  umfasst Wandmalereien (30 Motive) und eine Edition mit 60 Arbeiten (30 doppelt ausgeführte Bildmotive (Inkjet-Prints auf Birkensperrholz-Tafeln) ergänzt mit 60 Texten von Max Küng). Die Arbeit beinhaltet zudem einen Spieltisch, sechs Hocker und zwei Rollkorpusse für die Aufbewahrung der Bildtafeln, eine emotionale Signaletik (11 Farben für jedes Bettenzimmer) und bietet ein Memoryspiel zum Verkauf an.

Etage D

Tobias Nussbaumer:
«Ohne Titel» (Welcome 1-5)», 2016
Edition mit fünf Motiven, pro Motiv, pro Motiv 8 Blätter, Fine Art Print, aufgezogen auf Aluminium. 

Etage E

Michael Günzburger:
«Jetzt», 2016
Edition mit 40 Unikaten, experimenteller Steindruck und schwarze Tusche auf türkis metallisiertem Papier.

Etage F

Daniel Breu:
«Lunker Island. Vierzig Variationen von fast nichts», 2016
Fünfteilige Edition mit 40 Unikaten, pro Motiv acht Unikate, Graphit, Pastellkreide und Aquarell.

Etage G

Olaf Breunig:
«Question / Answer», 2008/2016;
«Not So Confident», 2014/2016; 
«Sad Crane» 2014/2016;
«Stars Always Smile», 2004/2016;
«Mixer Faces», 2014/2016.
Fünfteilige Edition unlimitiert, pro Motiv und Titel je acht Blätter, insgesamt 40 Blätter, Glicée Druckverfahren auf Hahnemühle-Museum-Papier.

Etage H

Thomas Müllenbach:
«Südsee», 2015-2016
Edition mit 41 Unikaten, Aquarell auf Aquarellpapier.

Etage I

Wandmalereien Etage L
«Die Welt. Hier bei dir» in der Tagesklinik.

GRRRR (Ingo Giezendanner):
«Die Welt. Hier bei dir.», 2015
Aus comicartigen Versatzstücken entstand auf der Etage I ein grosses multikulturelles Städtepanorama. Zeichnungen aus New Orleans, Paris, s'Hertogenbosch, Tunis, Burgos, Kairo, Port-au-Prince, Zürich, Istanbul, Wien, New York, Sarajevo, London, Santo Domingo verschmelzen zu einem riesigen Wimmelbild. Reisen in die weite Welt sind hier möglich - ohne unbequeme Flugstunden. Auch die Bilder für die Zimmersind Collagen gezeichneter Stadtfragemente aus aller Welt  (24 Unikate auf Papier).

Etage K

Lena Eriksson:
«Flugzeuge Vögel Flausen», 2016
Edition mit 39 Motiven und einem Poster, Fine Art Prints auf Permajet Papier, aufgezogen auf Aluminium.

Etage L

Wandzeichnungen Etage L
«Panorama» auf der Privatstation, Etage L.

Marc Bauer:
«Panorama», 2015
Für seine 14 Wandmalerien hat sich der Künstler an Postkartenmotiven und allgemein bekannten Landschafts- und Städteansichten orientiert. Skizzenhaft tauchen die Sujets aus dem Grau des Betons auf und rufen Erinnerungen von Orten, Ausflügen und Erlebnissen wach. Wie mit leichter Hand hingezeichnet wirken auch die bunten Pinselstriche, welche die verschiedenen Sujets miteinander verbinden. Die Edition für die Zimmer spinnt die Landschaftsthematik mit zwei imaginären Zeichnungen weiter (zwei Motive mit jeweils 20 Blättern pro Motiv, Kreide- und Tuschlithographie).

Etage M

Wandmalerei Etage M
«Süssholz raspeln» auf der Privatstation, Etage M.

Renée Levi: 
«Süssholz raspeln», 2015
Die Künstlerin liess sich von den verschiedenen Holz- und Brauntönen der Korridorwände inspirieren und schuf vor Ort drei grossformatige Bildpaare mit eigenen Farbstudien- und Farbkombinationen. In Anlehnung an die Redewendung «Süssholz raspeln» wurden diese mit spielerischen Wortkombinationen ergänzt. Für die Edition verband die Künstlerin Holznamen und Tätigkeitswörter mit einem leuchtenden Pink und einer Holztonfarbe auf witzig poetische Weise (40 Unikate, Acryl auf Papier). Tanzen, pfeifen, lachen, singen - alle diese Verben haben mit dem Menschen und seinem Körper zu tun und stellen eine Verbindung zu den Betrachtenden her.

Kontakt

Kuratorisches Konzept:

Fachstelle Kunst und Bau 
Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
Lindenhofstrasse 21
8001 Zürich

Weiterführende Informationen zum kuratorischen Konzept und zu einzelnen Projekten sind auch zu finden unter:

Kunst Station Triemli

Stadt Zürich - Kunst und Bau

Realisierte Projekte Triemli 


Leitung:
Karin Frei Bernasconi 

Kontaktformular

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