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4. Juni 2018

Triemli erhält Label «Qualität in Palliative Care»

Team Palliative Care
V. l. n. r.: Med. pract. Silvia Richner (Abteilungsleiterin), Rosa Grunder (Pflegeexpertin und Konsiliardienst), Dr. med. Aina Zehnder (Oberärztin)

Seit bald sieben Jahren betreibt das Stadtspital Triemli einen interprofessionellen Konsiliardienst für spezialisierte Palliative Care. Der Dienst wird intern und extern stark genutzt. Vor Kurzem hat das Spital vom Schweizerischen Verein für Qualität in Palliative Care das Qualitätslabel für Palliative Care erhalten.

Das Konsiliarteam besteht inzwischen aus drei Mitgliedern: der Leitenden Ärztin Silvia Richner, der Oberärztin Aina Zehnder und der Pflegeexpertin Rosa Grunder. Sie freuen sich sehr über das Label und beschreiben den Auditprozess als intensiv. «Wir haben im Team sehr davon profitiert, uns mit einigen Themen bewusst vertieft zu beschäftigen und unsere Abläufe zu überdenken.» Die meisten Feedbacks seien für die weitere Arbeit enorm hilfreich.

Für komplexe und instabile Betreuungssituationen

Im Triemli bieten die Behandlungsteams auf allen Stationen – wie in anderen Spitälern – eine Grundversorgung in Palliative Care an. Für besonders komplexe und instabile Betreuungssituationen kann der interprofessionelle Konsiliardienst für spezialisierte Palliative Care hinzugezogen werden. Er berät spitalintern und -extern rund um Palliative Care. Neben einer Erstbeurteilung bietet der Dienst auch eine Mitbetreuung, führt Beratungen und Fallbesprechungen für die Behandlungsteams und moderiert Familiengespräche. Das Ziel ist dabei immer, Patientinnen und Patienten mit unheilbaren, fortschreitenden Erkrankungen bestmögliche Unterstützung zu bieten.

Der Konsiliardienst steht den internen Behandlungsteams und auch Patienten, Patientinnen, Angehörigen, Hausärzten sowie Pflegefachpersonen der Spitex zur Verfügung.
 

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