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Rosengartentram & Rosengartentunnel

Mobilität sicherstellen – Lebensqualität steigern

Seit bald 45 Jahren kommt es auf der Achse Rosengarten-/Bucheggstrasse fast täglich zu Staus, Wartezeiten und Verkehrsüberlastungen. Die Spitzenbelastung auf der Rosengartenstrasse, die einst als Provisorium für den Durchgangsverkehr gebaut wurde, liegt heute bei rund 56'000 Fahrzeugen pro Tag. Das sind rund drei Mal so viele Fahrzeuge, wie an einem durchschnittlichen Tag durch den Gotthardtunnel fahren. Zudem belastet die Achse die angrenzenden Quartiere und behindert deren Weiterentwicklung.

Erhöhte öV-Kapazität

Das Rosengartentram schafft bedeutende zusätzliche Kapazität und kann das erwartete Mobilitätswachstum auf absehbare Zeit aufnehmen. Zudem entlastet es als leistungsfähige Tangente zwischen Albisriederplatz und Milchbuck die heute überlasteten öV-Knoten um den Hauptbahnhof. Der Bahnhof Hardbrücke – mit täglich über 56‘000 Passagierten einer der meistfrequentierten Bahnhöfe der Schweiz – wird besser ans städtische Tramnetz angeschlossen.

Rosengartenachse als quartierverbindende Lebensader

Mit dem Gesamtprojekt Rosengartentram und Rosengartentunnel verbessert sich die Lebensqualität in den angrenzenden Quartieren und die heutige Luft- und Lärmbelastung nimmt markant ab. Die heute getrennten Quartierteile können wieder zusammenwachsen.

Zentrale Lage im Strassennetz

Die Rosengartenachse ist zusammen mit der Hardbrücke die einzige leistungsfähige Strassenverbindung zwischen den aufstrebenden Gebieten Zürich Nord, der Flughafenregion sowie dem übrigen nordöstlichen Kantonsgebiet und dem stark wachsenden Zürich West sowie den bevölkerungs- und arbeitsplatzreichen Gebieten südlich des SBB-Gleiskorridors. Zudem ist sie eine wichtige Verbindung zwischen diesen Gebieten und der wachsenden Region Limmattal.

Grosse volkswirtschaftliche Bedeutung

Die Rosengartenachse hat für einen grossen Teil der Kantonsbevölkerung eine wichtige Verbindungs- oder Erschliessungsfunktion. Allein im näheren Einzugsbereich der Achse, in den Quartieren Zürich West und Zürich Nord sowie den Stadtkreisen 3, 6 und 10 wohnen 320‘000 Menschen. Im gleichen Gebiet arbeiten zudem 284‘000 Personen (30% aller Beschäftigten im Kanton Zürich).

Gesamtprojekt ermöglicht dauerhafte Entlastung und Aufwertung

Das Projekt Rosengartentram und Rosengartentunnel ist der erste gemeinsame, verkehrsträgerübergreifende Ansatz von Stadt und Kanton Zürich zur Lösung der Verkehrsprobleme am Rosengarten.

Gesamtübersicht RTRT

  • Der Rosengartentunnel übernimmt den motorisierten Individualverkehr (MIV) von der Rosengartenstrasse und gewährleistet die Mobilität auf dieser wichtigen Achse.

  • Oberirdisch entsteht Platz für das Rosengartentram und neues Quartierleben.

  • Flankierende Massnahmen ermöglichen die erwünschte Verlagerung und garantieren den Verkehrsfluss im Tunnel und auf dem umliegenden Netz.

Fakten zum Generationenprojekt

Fakten zur Finanzierung

Signifikante Beteiligung des Bundes zu erwarten

Das Bundesamt für Raumentwicklung hat im Rahmen seiner Beurteilung der Agglomerationsprogramm-Massnahmen dem Gesamtprojekt Rosengartentram & Rosengartentunnel einen sehr grossen Nutzen attestiert. Der Kanton wird das Projekt mit fortschreitendem Planungsstand erneut mit höherer Priorität im Agglomerationsprogramm einstellen. Bisher konnte der Kanton Zürich von Beiträgen in der Höhe von 35 bis 40% aus den Agglomerationsprogrammen profitieren.

Interview mit Stadtrat Michael Baumer zum Rosengartentram und Rosengartentunnel

Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, spricht mit Hannes Hug über die Bedeutung von Rosengartentram und -tunnel für Zürich.

Ein Projekt von Stadt und Kanton Zürich
Ein Projekt von Stadt und Kanton Zürich

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