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Medienmitteilungen

8. März 2018

Fahrgastzahlen steigen leicht in der Stadt und stark in der Region

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) verzeichneten im Jahr 2017 einen Zuwachs an Fahrgästen. Sie beförderten insgesamt 325,2 Millionen Einsteigerinnen und Einsteiger. Gleichzeitig wurden auch mehr Personenkilometer generiert. Wie schon im Vorjahr zeigte sich die Zunahme vor allem in der Region, aber auch auf einzelnen städtischen Linien: So beispielsweise beim Tram Zürich-West zwischen Escher-Wyss-Platz und Bahnhof Altstetten Nord sowie bei den Buslinien 83 und 89. Derweil zählten einige Trolleybus-Linien weniger Fahrgäste.

Die VBZ beförderten im letzten Jahr 325,2 Millionen Fahrgäste. Im Vergleich zum Vorjahr sind das insgesamt zusätzliche 1,1 Millionen oder 0,4 Prozent mehr Einsteigerinnen und Einsteiger sowie 0,3 Prozent zusätzlich gefahrene Personenkilometer. Durchschnittlich benützten rund 1‘030‘000 Fahrgäste pro Werktag (Montag bis Freitag) die öffentlichen Transportmittel der VBZ in Stadt und Region Zürich.

Die Agglomeration wächst

Dabei zeigte sich in der Region mit 2,2 Prozent ein besonders deutliches Wachstum, vor allem im Glattal, Limmattal und Pfannenstiel. Die Linien in der Stadt legten mit durchschnittlich 0,2 Prozent gemässigter zu. Die VBZ haben diese Entwicklung im Blick. Mit einer ÖV-Teilstrategie 2030 im Limmattal werden bereits heute Massnahmen geplant, die vor allem den Einsatz grösserer Fahrzeuge und ein dichteres Angebot zum Inhalt haben. Auch in den Gebieten Glattal, Unterer Pfannenstiel und Unterer Zimmerberg finden Gespräche mit den Gemeindevertretern statt, welche den Grundstein für eine optimale Anpassung des Angebots legen sollen.

Neu eingeführte Linien ziehen Fahrgäste an

In der Stadt erfreuten sich vor allem die noch jungen Linien zunehmender Bekannt- und Beliebtheit. Im Jahr 2017 sorgte das Tram Zürich West auf der Strecke zwischen Escher-Wyss-Platz und Bahnhof Altstetten Nord weiter für starke Zuwachsraten von 7 bis 11 Prozent pro Werktag. Auch die im Dezember 2015 eingeführte Autobuslinie 83 erfüllte die Erwartungen: Im 2017 zählte sie 21 Prozent mehr Passagiere, gefolgt von der Linie 89 mit 8 Prozent Zuwachs. Auch die Tramlinien in der Limmatstrasse, namentlich die Linien 4, 13 und 17, wurden von mehr Fahrgästen genutzt. In Richtung Hauptbahnhof bedeutet dies teilweise überlastete Fahrten in der abendlichen Hauptverkehrszeit. Die VBZ erwarten eine Entlastung mit der neuen Linie 8, die auf der anderen Seite der Gleise ebenfalls zum Escher-Wyss-Platz fährt, sowie durch die neue, grössere Tramgeneration ab Ende 2019.

Der Trolleybus der Linie 72 verlor vor allem Fahrgäste an die Autobuslinie 83, womit sich die erwünschte Umverteilung in den Linien 33, 72 und 83 auf der Hardbrücke erfüllt hat. Auch die Linien 32 und 46 verzeichneten weniger Fahrgäste, was eine Auswirkung der neuen Durchmesserlinie sein dürfte. Im Total benützten 1,5 Prozent weniger Fahrgäste den Trolleybus, um ans Ziel zu kommen.

Fehlende Eigentrassierungen setzen Trolleybus-Linien zu

Bedingt durch Baustellen, allen voran jene auf der Hardbrücke, sowie fehlende Eigentrassen auf den Linien 33 und 72, senkte sich die Pünktlichkeit im 2017 um rund ein Prozent. Auf absehbare Zeit dürften die sich derzeit in der Projektierung befindlichen neuen Busspuren dazu beitragen, die Pünktlichkeit bei den Bussen zu verbessern. Demgegenüber blieben die städtischen Tram-Linien sowie die Busse in der Region stabil, das heisst, in über 90 Prozent der Fälle pünktlich.

Die VBZ-Fahrgastzahlen werden als Open Data publiziert und stehen damit für die Nutzung durch Dritte zur Verfügung.