Global Navigation

Medienmitteilungen

Departement der Industriellen Betriebe

8. März 2019

Die Angebotserweiterungen zeigen Erfolg

Die VBZ beförderten im letzten Jahr 324,7 Millionen Einsteigerinnen und Einsteiger. Damit verharrten die Fahrgastzahlen mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent auf hohem Niveau. Ein Wachstum verzeichneten die neuen Angebote der verlängerten Linien 8 und 31. Gleichzeitig wurden mehr Personenkilometer gefahren, nämlich insgesamt 670 Millionen, was bedeutet, dass die Fahrgäste über längere Strecken im gleichen Fahrzeug unterwegs waren.

Insbesondere die 4,8 Millionen beziehungsweise 0,7 Prozent zusätzlich gefahrenen Personenkilometer gegenüber dem Vorjahr sprechen dafür, dass immer mehr Fahrgäste von direkten Verbindungen profitieren, die ohne Umsteigen gefahren werden können.
 

Tramverbindung Hardbrücke zeigt Wirkung

Eine dieser Verbindungen ist die verlängerte Linie 8, also die Tramverbindung Hardbrücke, welche im Dezember 2017 neu eröffnet wurde. Selbige hat – ohne dabei bestehende Linien auf der Hardbrücke zu konkurrieren – rund 2,1 Millionen Fahrgäste zwischen Bahnhof Hardbrücke und Hardplatz befördert. Gesamthaft verzeichnet die Linie 8 eine Zunahme der Einsteigerinnen und Einsteiger um 76,1%. Dank der neuen attraktiven Verbindung entschlossen sich mehr Fahrgäste, den Zugang zu den S-Bahnen am Bahnhof Hardbrücke zu nutzen. Ein weiteres Etappenziel der neuen Strecke, nämlich die Entlastung der in der Limmatstrasse verkehrenden Linien 4, 17 und 13, welche vor allem in Richtung Hauptbahnhof zur Hauptverkehrszeit stark nachgefragt sind, wurde ebenfalls vorangetrieben. Einzig die Linie 4 verzeichnete durch die sich noch immer im Aufbau befindliche Siedlungsentwicklung zwischen Escher-Wyss-Platz und Bahnhof Altstetten Nord abermals einen erhöhten Zulauf, was sich in einer Fahrgastzunahme von 1,5 Prozent im 2018 niederschlug. Eine weitere Entlastung wird durch die neuen (und grösseren) Flexity-Fahrzeuge ab 2020/2021 erwartet.

Die Buslinie 31 übertrifft die Erwartungen

Auch die Verknüpfung der Buslinien 34 und 31 hat, nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten und den unterdessen umgesetzten Verbesserungen, die Prognosen bereits nach einem Jahr mehr als erfüllt und die Erwartungen damit übertroffen. Je Werktag nutzten mehr als 6‘000 Fahrgäste die Möglichkeit, mit der Linie 31 am Klusplatz ohne Umsteigen weiterfahren zu können.

Weiter wachsende Nachfrage rund ums Freilager-Areal

Auch die Buslinien 83 und 89, welche ab Bahnhof Altstetten unter anderem das Freilager-Areal bedienen, durften neuerlich mehr Fahrgäste ans Ziel bringen. Bei der Linie 83 bedeutet dies 6,2 Prozent und auf der Linie 89 5,7 Prozent Zuwachs. Trotzdem konnte im 2018 der Überlastung der Linie 89 dank dem Einsatz von Gelenkbussen ein Ende gesetzt werden. Um der weiter anhaltenden Beliebtheit des 83ers Rechnung zu tragen, soll per Dezember 2019 die Linie 83 von Montag bis Samstag den gesamten Tag verkehren und nicht mehr nur in der Hauptverkehrszeit morgens und abends,

Region

Die Region präsentiert sich mit einer leichten Zunahme der Fahrgäste von 100‘000 bzw. 0,4 Prozent Personen und einer halben Million mehr Personenkilometern. Besonders deutlich zeigt sich das im Glattal sowie am Unteren Zimmerberg, mit 2,9 bzw. 2,4 Prozent mehr Einsteigerinnen und Einsteigern. Seit dem Abtausch der Abfahrtszeiten zwischen den Linien 912 und 916 ist die Passagierzahl auf der letzteren Buslinie um 10,2 Prozent gestiegen, während die Linie 912 wie gewünscht entlastet werden konnte. Auf den kommenden Fahrplanwechsel hin sollen deswegen zwei Standardbusse auf der Linie 916 durch die grösseren Gelenkbusse ersetzt werden.

Sondereffekt

Das leichte Minus von -0,2 Prozent bei den Fahrgastzahlen erklärt sich vor allem auch durch eine Verordnung des Bundesamtes für Verkehr, welche eine Änderung der Konzession für die Tramlinie 10 zu Gunsten der Verkehrsbetriebe Glattal zur Folge hatte. Ohne diese Verschiebung der Zuständigkeiten wären die Einsteigerzahlen der VBZ auf 325,7, also mit 0,1 Prozent minimal über die letztjährigen Werte gestiegen.


Zusammenfassend schliessen die VBZ aus den Zahlen 2018, dass ihre Angebotsausbauten von den Fahrgästen in der Stadt und Region Zürich insgesamt honoriert werden und dank den in der Vergangenheit getätigten Veränderungen auch mehr Strecken ohne Umsteigen befahren werden.

Die VBZ-Fahrgastzahlen werden als Open Data publiziert und stehen damit für die Nutzung durch Dritte zur Verfügung. Einblicke in die Entstehung von Fahrgastzahlen gibt der vbzonline-Artikel «Zahlen, bitte». 

Organisationseinheit: Verkehrsbetriebe