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Medienmitteilungen

21. August 2017

Neu mit dem Trolleybus von Witikon direkt ins Stadtzentrum

Die lange erwartete direkte Verbindung des Quartiers Witikon ins Stadtzentrum kann realisiert werden. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die entsprechende Plangenehmigung, die als Baubewilligung gilt, erteilt. Sobald die Baubewilligung rechtskräftig ist, können die Bauarbeiten beginnen. Die neue Verbindung soll auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2017 eröffnet werden. Einzelne Aspekte des Projekts, zu welchen im Verfahren Einsprachen eingegangen sind, werden weiter vertieft bearbeitet. Eine allfällige Umsetzung dieser Projektbestandteile erfolgt in einem zweiten Schritt nach dem Start der neuen Direktverbindung, von der täglich 6500 Einsteigende von und nach Witikon profitieren.

Zürich-Witikon soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 mit einer durchgängigen Trolleybuslinie vom Hauptbahnhof via Hegibachplatz und Klusplatz bis Kienastenwies erschlossen werden. Dazu werden die bestehenden Linien 31 und 34 über die Hegibachstrasse miteinander verbunden und die Buslinie 34 aufgehoben.

 

Hohe zeitliche Dringlichkeit
Witikon ist das einzige Quartier der Stadt Zürich, das bis anhin keine direkte Verbindung ins Stadtzentrum hat. In dieser Sache wurden deshalb diverse politische Vorstösse und eine Petition des Quartiervereins eingereicht. Der Durchbruch gelang an direkten Gesprächen «Runder Tisch ÖV Witikon», an welchen Exponentinnen und Exponenten des Quartiers und der VBZ teilnahmen. Die Verlängerung der Buslinie 31 nach Witikon steht zudem in engem Zusammenhang mit der neuen Tramverbindung Hardbrücke, die im Dezember 2017 eröffnet wird. Diese neue Verbindung hat Änderungen im Tramnetz zur Folge. Die Tramlinie 8 wird neu über den Kreuzplatz zum Klusplatz geführt. Die Linie 15 wird den Klusplatz künftig nicht mehr anfahren, weshalb eine weitere Verbindung in die Stadt von grosser Bedeutung ist. Mit der Verknüpfung der Trolleybuslinien 31 und 34 werden die Fahrgäste aus Witikon mit dem Trolleybus direkt in die Stadt fahren können, ohne am Klusplatz umsteigen zu müssen. Gleichzeitig wird die Haltestelle Hegibachplatz der Linie 77 auf den Platz verschoben und so der Umsteigeweg auf das Tram 11 und die Forchbahn markant vereinfacht.

 

Sistierung einer neu geplanten Haltestelle
Das zur Verlängerung der Linie 31 nach Witikon erforderliche Projekt wurde Anfang Jahr öffentlich aufgelegt. Für einen Teil der eingegangenen Einsprachen konnten einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Die Anordnung der Haltestelle Hegibachplatz stadteinwärts ist noch umstritten. Die Realisierung dieser neu geplanten Haltestelle sowie der behindertengerechte Umbau der weiteren Haltekanten am Hegibachplatz und am Klusplatz werden deshalb einstweilen sistiert, damit die Anliegen der Einsprecher vertieft geprüft werden können. Das bedeutet, dass die neu geplante Haltestelle Hegibachplatz stadteinwärts bei Eröffnung im Dezember 2017 noch nicht bedient werden kann. Alle anderen Haltestellen werden normal bedient. Das BAV hat mit der Plangenehmigung die hohe Bedeutung und den ausgewiesenen Nutzen der Direktverbindung Witikon – Innenstadt bestätigt, so dass eine grössere Verzögerung der Inbetriebnahme verhindert werden kann.

 

Quartier Hegibachplatz weiterhin sehr gut erschlossen

Das Quartier um den Hegibachplatz bleibt trotz dem temporären Verzicht auf die neu geplante Haltestelle Hegibachplatz stadteinwärts mit der Tramlinie 11 und der Buslinien 31, 33 und 77 sowie der Forchbahn sehr gut erschlossen. Die Erschliessung ist für die Betroffenen über die Haltestelle Freiestrasse, die neu auch von der Linie 31 direkt bedient wird, und die Haltestelle Signaustrasse sowie über die Linien 11, 33 und die Forchbahn ab Hegibachplatz sichergestellt. Dies kann ein zusätzliches Umsteigen erfordern. Wer von der Linie 77 stadteinwärts auf den 31er umsteigen will, muss nun vorübergehend zuerst auf den 11er umsteigen bis Signaustrasse oder mit der Forchbahn bis Kreuzplatz fahren und dann auf den 31er wechseln. In Richtung Hauptbahnhof bleibt eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof mit der Linie 11 bestehen. Vom zusätzlichen Umsteigevorgang sind rund 650 Einsteigerinnen und Einsteiger betroffen, dafür profitieren täglich 6500 Witikerinnen und Witiker von der Direktfahrt. Die Bauarbeiten starten, sobald die Baubewilligung rechtskräftig ist.