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Medienmitteilungen

11. Januar 2018

Stabilisierungsmassnahmen Buslinie 31

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 ist die direkte Verbindung des Quartiers Witikon ins Stadtzentrum realisiert worden. Dazu wurden die Trolleybuslinien 31 und 34 verknüpft. Auf der verlängerten Buslinie 31 ist es in den Wochen vor Weihnachten aus verschiedenen Gründen zu überdurchschnittlichen Verspätungen gekommen. Die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) haben nach eingehender Analyse der Situation verschiedene Stabilisierungsmassnahmen beschlossen. Ab dem 19. Februar 2018 werden als ergänzende Massnahme zusätzliche Fahrzeuge auf der Buslinie 31 eingesetzt, damit die Zuverlässigkeit verbessert werden kann. Diese Massnahme war ursprünglich erst auf den Baustellenbeginn Witikonerstrasse im Spätsommer 2018 geplant und wird jetzt vorgezogen.

Überdurchschnittliche Verspätungen

In der Vorweihnachtszeit kam es auf der verlängerten Buslinie 31 zu überdurchschnittlichen Verspätungen. Anfänglich war die Umsetzung von Massnahmen wegen des sehr hohen vorweihnachtlichen Verkehrsaufkommens und der schwierigen Witterungsbedingungen äusserst anspruchsvoll. Die bereits ergriffenen Massnahmen, die teilweise mit anderen Dienstabteilungen der Stadt durchgeführt wurden, haben laufend zu einer gewissen Entspannung auf der Strecke beigetragen: Am Klusplatz wurde die komplexe Ampelsteuerung laufend optimiert. Am Hegibachplatz steht bei Bedarf in der Hauptverkehrszeit am Abend ein zusätzlicher Bus bereit, der bei grösseren Verspätungen zum Einsatz kommt. Zusammen mit dem nun reduzierten Verkehrsaufkommen wurde über die Feiertage und zum Jahresbeginn eine verbesserte Pünktlichkeit erreicht. Des Weiteren wird die Information der Fahrgäste am Umsteigeknoten Klusplatz kontinuierlich verbessert.

Massnahme mit zusätzlichen Fahrzeugen wird vorgezogen

Trotz der aktuell verbesserten Situation ist absehbar, dass die Buslinie 31 wegen des stark schwankenden Verkehrsaufkommens sowie verschiedener Baustellen und Engpässe auf der ganzen Strecke weiterhin anfällig für Verspätungen ist. Aus diesem Grund wird der vorgesehene Baustellenfahrplan der Linie 31 vorgezogen. Für den Start der Baustelle Witikonerstrasse im Spätsommer 2018 war der Betrieb der Buslinie 31 mit maximal zwei zusätzlichen Fahrzeugen bereits geplant. Die Beobachtungen auf der Strecke haben dazu geführt, dass diese Massnahme bereits ab dem 19. Februar 2018 umgesetzt und wie ursprünglich geplant bis Mitte 2019 beibehalten wird. Der Fahrplan für die Fahrgäste bleibt dabei unverändert.

Vorteile zusätzlicher Fahrzeuge

Montag bis Freitag werden ganztags und insbesondere während der Hauptverkehrszeit (6:30 – 9:00 Uhr sowie 16:00 – 21:00 Uhr) zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt. Sonntags zwischen 10 und 20 Uhr wird ebenfalls ein zusätzliches Fahrzeug auf der Linie 31 verkehren. Die Buslinie 31 kann mit angepassten Fahr- und Wendezeiten erheblich stabilisiert werden: Dank längerer Wendezeiten können die Rückfahrten ab der Endhaltestelle mehrheitlich pünktlich erfolgen. Der Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge erlaubt es ebenfalls Pufferzeiten auf der Strecke einzufügen, sodass Verspätungen besser abgefedert werden.

Erst langfristige Lösungen bieten eine Entspannung der Situation

Die Grundursache wird auch mit dem Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge nicht gelöst, da der Bus an diversen Stellen weiterhin im Stau steht. Für eine langfristige Lösung ist die Umsetzung der geplanten Busspuren notwendig. Erst die vier beantragten separaten Busspuren in der Hohlstrasse und am Zeltweg werden langfristig eine markant verbesserte Pünktlichkeit ermöglichen. Zusätzliche Fahrzeuge können aber helfen, den Zeitraum bis zur Inbetriebnahme der dringend notwendigen Busspuren und Bus-Bevorzugungsmassnahmen zu überbrücken und zu einer raschen Verbesserung der Zuverlässigkeit der Buslinie 31 auf der gesamten Strecke beitragen.