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Gesundheits- und Umweltdepartement

29. Mai 2017

Stadtspital Waid behandelt mehr Patientinnen und Patienten

Das Stadtspital Waid behandelte 2016 deutlich mehr Patientinnen und Patienten als im Vorjahr. Insbesondere der ambulante Bereich trug zum Wachstum bei. Wichtige Weichen für die Zukunft wurden im vergangenen Jahr gestellt.

Im Jahr 2016 behandelte das Stadtspital Waid 9127 stationäre Patientinnen und Patienten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 2,1 Prozent. Alle Kliniken verzeichneten einen Zuwachs. Besonders stark entwickelte sich die Fachrichtung Urologie. Hier haben sich die Fallzahlen seit 2014 auf über 400 stationäre Patientinnen und Patienten verdoppelt. Der schweizweite Trend hin zu mehr ambulanten Behandlungen lässt sich auch im Stadtspital Waid feststellen. Die Patientenzahlen vieler Ambulatorien sind im Jahr 2016 im zweistelligen Bereich gewachsen. Auch die Dialysestation verzeichnete einen Zuwachs, insbesondere der Standort Triemli mit erstmals mehr als 4000 Dialysen.

Tiefere Fallvergütungen verhindern Defizitreduktion

Der CMI (Case Mix Index) als Gradmesser für den durchschnittlichen Schweregrad der behandelten Fälle ist 2016 von 1,095 auf 1,056 gesunken. Zurückzuführen ist dies nur bedingt auf die tatsächlichen Krankheitsbilder der betreuten Patientinnen und Patienten. Ausschlaggebend war auch die Berechnungsmethodik, die dem CMI zugrunde liegt. Die in der Folge tieferen Fallvergütungen liessen den Aufwandüberschuss im Vergleich zum Vorjahr von 8,5 auf 8,8 Millionen Franken ansteigen. Die schrittweise Verbesserung des Ergebnisses ist eine Zielsetzung für die nächsten Jahre.

Wichtige Weichen für die Zukunft gestellt

Im vergangenen Geschäftsjahr wurden wichtige Entscheide für die Zukunft des Stadtspitals Waid gefällt. So bewilligten der Zürcher Stadt- und Gemeinderat etwa den Planungskredit für die Instandstellung der Operationsabteilung. Der Chefarztposten in der Universitären Klinik für Akutgeriatrie wurde mit Prof. Dr. Heike A. Bischoff-Ferrari und Dr. Roland Kunz neu besetzt. Und das Spital konnte seine komplett erneuerte Zentrale Sterilgutversorgungsanlage in Betrieb nehmen.

Mit der Veröffentlichung der Eckwerte der städtischen Spitälerstrategie im März 2017 ist auch die übergeordnete Strategie für die kommenden Jahre klar. Die Stadtspitäler Waid und Triemli werden zu einem Spital an zwei Standorten zusammengeführt. Die Angebote können so gemeinsam weiterentwickelt, Synergien besser genutzt und noch mehr Patientinnen und Patienten innerhalb des städtischen Versorgungsnetzes betreut werden.




Thema: Gesundheit

Organisationseinheit: Gesundheits- und Umweltdepartement, Stadtspital Waid