nominell: Wert aller produzierten Güter und Dienstleistungen zu aktuellen Marktpreisen, d.h. ohne Inflationsanpassung.
saisonbereinigt: Das CRÉA, ein Institut der Uni Lausanne, berechnet die BIP-Werte für die Stadt Zürich und entfernt saisonale Schwankungen.
provisorische Werte: Die neuesten Werte sind als provisorisch zu verstehen, da nachträgliche Revisionen früherer Daten möglich sind. Zudem veröffentlicht das SECO die nationalen BIP-Daten rund drei Wochen vor der entsprechenden städtischen Publikation. In diesem Zeitraum kann es daher vorkommen, dass auf nationaler Ebene bereits korrigierte frühere Werte vorliegen und sich von den aktuell verfügbaren städtischen Daten unterscheiden.
Die Konjunktur beschreibt die Entwicklung einer Volkswirtschaft oder einzelner Wirtschaftsbranchen im Zeitverlauf. Sie zeigt Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität und des Wirtschaftswachstums, die sich in aufeinanderfolgenden Konjunkturphasen der Expansion und Rezession ausdrücken. Die Wertschöpfung misst den dabei tatsächlich geschaffenen wirtschaftlichen Mehrwert durch die Produktion von Gütern und Dienstleistungen. Die Entwicklung der Wertschöpfung bildet die Grundlage für das Bruttoinlandprodukt (BIP), das als zentraler Indikator zur Beurteilung der Konjunkturlage dient. Ergänzend liefern Konjunkturumfragen in verschiedenen Branchen Hinweise auf die aktuelle wirtschaftliche Situation sowie die erwartete wirtschaftliche Entwicklung.