Die Vision «Stadtraum Hauptbahnhof 2050» zeigt auf, wie die künftigen Verkehrsströme bewältigt und der öffentliche Raum attraktiv, sicher und grüner gestaltet werden kann. Das Weissbuch ist die Grundlage für weitere Planungen sowie die verkehrliche und stadträumliche Entwicklung um den Hauptbahnhof bis 2050.
Das BSS wurde beauftragt, seine sozialräumliche Fachkompetenz in den mehrstufigen Testplanungsprozess und die Erarbeitung des Weissbuchs «Stadtraum Hauptbahnhof 2050» einzubringen, mit besonderem Fokus auf Sozialverträglichkeit sowie Partizipation.
Das BSS brachte als Projektteammitglied seine Expertise in die Erarbeitung des Weissbuchs ein. Dabei wurden unterschiedliche Nutzer*innen, die Aufenthaltsqualität, Offenheit, Aneignungspotenzial sowie saisonale und Tag-/Nachtunterschiede berücksichtigt. Fachliche Inhalte wurden verständlich aufbereitet. Wichtige partizipative Aspekte wurden besonders hervorgehoben.
Durch den Beitrag des BSS wurde die soziale Dimension des Stadtraums systematisch sichtbar und nachvollziehbar im Weissbuch verankert und die Wichtigkeit der Partizipation hervorgehoben.
- Jahr 2025
Der Merkurplatz ist ein wertvoller Stadtplatz – sowohl als Begegnungsort als auch als Gartendenkmal. Die Grünanlage soll nicht nur ökologisch sondern auch denkmalpflegerisch aufgewertet werden, ohne dabei ihren Charakter als Ort für die heutigen Aktivitäten der Bevölkerung zu verlieren.
Um die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer*innen für die weitere Planung einbeziehen zu können, hat Grün Stadt Zürich das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) beauftragt, eine Befragung durchzuführen. Die Datenerhebung erfolgte sowohl online als auch in Form persönlicher Interviews vor Ort und wurde im Anschluss ausgewertet. Die Aufgaben des BSS umfasste:
- Vertreten von sozialräumlichen Anliegen
- Erstellen einer sozialräumlichen Datenübersicht
- Entwicklung eines Fragebogens
- Einholen der Bewilligung für eine Befragung auf öffentlichem Grund
- Programmierung und Durchführung einer Online-Befragung
- Durchführung von Nutzer*innenbefragungen vor Ort
- Auswertung und Erstellen eines Ergebnisberichts
Die von der Bevölkerung geäusserten Anliegen machen deutlich, dass der Merkurplatz als zentraler, wohnungsnaher Aufenthalts-, Begegnungs- und Durchgangsort geschätzt wird. Die gewonnenen Erkenntnisse rund um die Nutzung des Merkurplatzes und die Bedürfnisse der Quartierbevölkerung dienen Grün Stadt Zürich als eine von mehreren Grundlagen für die weitere Planung.
- Jahr: 2025
- Auftraggeber*in: Grün Stadt Zürich
Auf dem rund 65 000 m2 grossen Areal an der Thurgauerstrasse in Zürich Seebach werden zukünftig 1800 Menschen leben und arbeiten. Die Teilgebiete C und D gibt die Stadt im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträgerschaften ab.
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) wurde beauftragt, bei der Entwicklung des Mitwirkungskonzepts sowie der dazugehörigen Gremien mitzuarbeiten, im Interesse einer nachhaltigen sozialräumlichen Entwicklung unter Berücksichtigung der sozialen Aspekte beim Planen und Bauen.
- Unterstützung und Beratung der Projektleitung in der Entwicklung des Leitfadens Partizipation (erarbeitet durch Ampio Partizipation AG)
- Unterstützung bei der Erarbeitung des Kommunikationskonzepts
- Teilnahme am Baurechtsvergabeverfahren Areal Thurgauerstrasse Teilgebiet C und D: Mitglied als Fachexpert*in (ohne Stimmrecht) mit Fokus Sozialraum und Mitwirkung
- Einsitz im Gremium Kommunikation und Partizipation (KoPa) Areal Thurgauerstrasse, Teilgebiete C und D
- Optionale Teilnahme an den Arealkoordinationsitzungen mit dem Ziel, sozialräumliche Anliegen und Mitwirkungen zu vertreten.
Dank dem frühzeitigen Einbezug des BSS durch die Projektleitung konnte diese bereits in der Erarbeitung der Grundlagendokumente fachlich unterstützt und beraten werden hinsichtlich Mitwirkung und sozialräumlichen Anliegen.
- Zeitraum: 2021 bis auf Weiteres
- Auftraggeber*in: Liegenschaften Stadt Zürich
Das Areal Dunkelhölzli wird von Grün Stadt Zürich (GSZ) neugestaltet, um das Naherholungsangebot zu verbessern und vielfältige Gartennutzungen zu fördern. Zudem werden die bestehenden Gebäude umgebaut, das Gewächshaus soll künftig auch soziokulturell genutzt werden können.
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) wurde von GSZ beauftragt, die Entwicklung und Öffnung des Areals Dunkelhölzli für die Quartier- und Stadtbevölkerung zu unterstützen.
- Enge Zusammenarbeit mit der Projektleitung von Grün Stadt Zürich und anderen städtischen Stellen, vertreten von sozialräumlichen Aspekten
- Zusammen mit den Vereinen vor Ort wurde eine gemeinsame Vision für die künftige Nutzung des Areals erarbeitet (Konzipierung, Durchführung und Auswertung von Workshops)
- Unterstützung beim Aufbau von Strukturen für das Areal
- Unterstützung bei der Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für das Areal und für das ehemalige Gewächshaus
- In Kooperation mit der ZHAW, Institut für Umwelt und natürliche Ressourcen, hat das BSS das Monitoring zur Analyse der Bedürfnisse und der Nutzung des Areals konzipiert und übernimmt Teilaufgaben im Monitoring (Nutzer*innenbefragung, Expert*innen-Interviews, Raumbeobachtungen)
Das Projekt fördert das soziokulturelle Miteinander, stärkt das Bewusstsein für Biodiversität und schafft eine Grundlage für die nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung des Areals Dunkelhölzli.
- Zeitraum: seit 2022 fortlaufend
- Auftraggeber*in: Grün Stadt Zürich, Barbara Merz
Das Schlachthof-Areal entwickelt sich weiter: Das Areal soll langfristig ein urbanes Arbeitsplatzgebiet für die lokale Lebensmittelproduktion und -verarbeitung werden und Platz für öffentliche Grün- und Freiräume sowie eine Primarschule und allenfalls Wohnungen bieten. Gleichzeitig soll ein Begegnungsort für das Quartier entstehen, der die angrenzenden Stadtteile miteinander vernetzt.
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) wurde beauftragt, zusammen mit weiteren Vertreter*innen aus verschiedenen Dienstabteilungen im interdisziplinären Projektteam zur Entwicklungsplanung Schlachthof mitzuarbeiten.
- Teilnahme an regelmässigen Projektteamsitzungen und Einbringen von sozialräumlichen Anliegen
- Unterstützung und Beratung der Projektleitung in der Entwicklung der Massnahmen im Bereich Mitwirkung und Kommunikation (inkl. Erarbeitung des Mitwirkungs- und Kommunikationskonzepts, Beratung zur Online-Mitwirkung)
- Unterstützung in der Aufgleisung und Begleitung der Spurgruppe (Stakeholderliste von Akteur*innen im (sozio-)kulturellen Bereich
- Unterstützung in der Vorbereitung und Durchführung von verschiedenen Mitwirkungsformaten (Bsp. Tag der offenen Tür, Partizipation mit Jugendlichen)
- Teilnahme als Projektmitglied an den öffentlichen Dialogveranstaltungen
Der Einsitz des BSS im Projektteam ermöglichte es, von Anfang an sozialräumliche Aspekte in die Entwicklungsplanung des Schlachthof-Areals einzubeziehen und fachliches wie auch lokalspezifisches Wissen zu Mitwirkung und Vernetzung in den Prozess einfliessen zu lassen.
- Zeitraum: seit 2022 fortlaufend
- Auftraggeber*in: Amt für Städtebau
Das Amt für Städtebau (AfS) betreibt unter bestimmten Voraussetzungen in festgelegten Perimetern ein Gebietsmanagement. Pro Gebiet wird unter der Leitung des AfS eine interdisziplinäre Kerngruppe eingesetzt.
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) hat Einsitz in den bestehenden Gebietsmanagement-Kerngruppen mit dem Auftrag und dem Ziel, sozialräumliche Anliegen einzubringen und Mitwirkung zu ermöglichen.
- Vertreten von sozialräumlichen Anliegen
- Erstellen von sozialräumlichen Analysen
- Einbringen von sozialen Aspekten bei Planungs- und Bauvorhaben
- Mitwirkung der Bevölkerung ermöglichen
Durch den Einsitz in den interdisziplinären Kerngruppen hat das BSS die Möglichkeit, zu einer sozialverträglichen Entwicklung beizutragen.
- Zeitraum: Laufend
- Auftraggeber*in: Amt für Städtebau (AfS)
Wie können die Strassenräume direkt vor der Haustür kinderfreundlicher werden? Genau das untersucht das Pilotprojekt «Kinderfreundliche Umgebungsgestaltung» im Rahmen des Massnahmenplans Frühe Förderung des Sozialdepartements der Stadt Zürich.
Im Auftrag des Sozialdepartements wurde das Projekt von den Sozialen Diensten (SOD), konkret dem Fachstab Soziales Stadtleben und dem Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) initiiert und gemeinsam mit dem Tiefbauamt (TAZ) und der Dienstabteilung Verkehr (DAV) umgesetzt.
In diesem Pilotprojekt wurde vom BSS und dem Fachstab Soziales Stadtleben ein interdisziplinärer Planungsprozess entwickelt und erprobt, der den Einbezug der Bevölkerung bei der Planung und Gestaltung von Begegnungszonen ins Zentrum stellt. Getestet wird der Prozess in zwei Strassen der Stadt Zürich, zunächst an der Bolistrasse im Kreis 3.
Die Anwohnenden der Bolistrasse wurden per Brief über die neue Begegnungszone informiert und ermutigt, diese aktiv zu nutzen. An einem Mitwirkungsanlass nahmen 76 Personen teil, darunter 40 Kinder. An verschiedenen Stationen konnten die Mitwirkenden auch die Kinder, ihre Wünsche und Ideen zur Nutzung der Strasse einbringen und mit Vertreter*innen von SOD und TAZ diskutieren.
Dank des Einbezugs der Bevölkerung wird das Verständnis gefördert, dass man Begegnungszonen ganz unterschiedlich nutzen kann und diese der Bevölkerung als öffentlicher Raum zur Verfügung stehen. Insbesondere der Einbezug von Kindern ermöglicht eine bedürfnisgerechte Gestaltung.
- Zeitraum: 2022 bis 2025
- Auftraggeber*in: Sozialdepartement der Stadt Zürich
Im Frühjahr 2024 startete das Aktionsprogramm von Grün Stadt Zürich (GSZ) «Mehr Bäume für Schwamendingen», um die grüne Lebensqualität im Quartier zu sichern.
Im Auftrag von GSZ organisiert das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) vielfältige Aktionen, um die Quartierbevölkerung für die Themen Baumerhalt, Hitzeminderung und Biodiversität zu sensibilisieren. Dazu gehörten zwei Rundgänge, die in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Schwamendingen und GSZ-Expert*innen stattfanden: einer zum Thema Baumerhalt und -förderung und einer zur ökologischen Aufwertung und Biodiversität.
Ein weiteres Highlight des Programms war die Baumpflanzaktion, die das BSS zusammen mit der Baugenossenschaft Glattal und GSZ organisierte. Hier pflanzten Bewohner*innen und Kinder der Genossenschaft gemeinsam neue Bäume.
Die Pflanzaktion trug einerseits zum guten Zusammenleben bei, verstärkt die grüne Atmosphäre der Siedlung und fördert das Bewusstsein für nachhaltige Lebensräume.
- Zeitraum: 2024
- Auftraggeber*in: Grün Stadt Zürich
Das Sozialdepartement, Beauftragter für Quartieranliegen im Departementssekretariat, klärt den gesamtstädtischen Bedarf an Mittelstufenangebote und hat zu diesem Zweck eine Arbeitsgruppe gegründet.
Das Büro für Sozialraum und Stadtleben (BSS) wurde zusammen mit Vertreter*innen aus der offenen Jugendarbeit (OJA), der Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) und Soziokultur Kinder SOD in die Arbeitsgruppe eingeladen. Das BSS hatte die Aufgaben, sozialräumliche Daten für die Bedarfseinschätzung aufzubereiten. Dies beinhaltete:
- Auswahl der Indikatoren
- Mithilfe bei der Definition der Perimeter
- Zusammentragen der Daten aus dem sozialräumlichen Monitoring der Stadtentwicklung Zürich (STEZ) und von Statistik Zürich (SSZ)
- Internetrecherche zum soziokulturellen Angebot
- Aufbereitung der Daten in einer Präsentation
Die Datenzusammenstellung in den ausgewählten Gebieten lieferte eine datenbasierte Grundlage für die Bedarfsermittlung.
- Zeitraum: 2024
- Auftraggeber*in: Sozialdepartement, DS, Jörg Brunner
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) begleitet im Auftrag des Tiefbauamts der Stadt Zürich und in Zusammenarbeit mit der ZAHW und der ZHdK ein innovatives Projekt: Den gezielten, neuen partizipativen Einsatz von Virtual-Reality-Technologie bei der Neugestaltung städtischer Räume. Ziel ist es, Stadtentwicklung erlebbar zu machen und gemeinsam mit der Bevölkerung neue Wege der Partizipation zu erproben. Mit VR-Brillen lässt sich die geplante Umgestaltung virtuell erkunden. Die Sihl-/Uraniastrasse dient dabei als konkretes Beispiel.
Das BSS unterstützt und gestaltet die Entwicklung des Formats, koordiniert die Kommunikation, identifiziert Zielgruppen, konzipiert und begleitet Veranstaltungen, testet VR-Inhalte und evaluiert diese gemeinsam mit dem Tiefbauamt weiter.
- Link zum Projekt: Uraniastrasse
- Zeitraum: 2025
- Auftraggeber*in: Tiefbauamt der Stadt Zürich
Die neu erstellte städtische Wohnsiedlung Leutschenbach umfasst 369 Wohnungen für rund 1'100 Menschen, vier Kindergärten sowie Räume für Gewerbe und Dienstleistungen. Um den Einstieg in die neue Nachbarschaft zu erleichtern, plante und organisierte die Abteilung Sozialdienst Liegenschaften Stadt Zürich (LSZ) drei Kennenlernanlässe.
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) wurde beauftragt die Umsetzung der Kennenlernanlässe zu begleiten, in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftszentrum Seebach und weiteren Partner*innen aus dem Quartier. Das BSS unterstützte und begleitete die Konzeption, die Organisation und Ablaufgestaltung sowie die Moderation der Anlässe und die Nachbearbeitung. Die Kennenlernanlässe waren auf eine vielfältige Mieterschaft ausgerichtet und ermöglichten erste Kontakte in der neuen Nachbarschaft. In thematischen Austauschrunden standen das gegenseitige Kennenlernen, Fragen zum guten Zusammenleben und Informationen rund um den Einzug und die Siedlung im Zentrum. An Informationsständen stellten sich verschiedene Vertreter*innen aus dem Quartier vor. Die Kinder konnten an einem begleiteten Programm teilnehmen. Die Jugendlichen erkundeten auf einem Spaziergang mit der Jugendarbeit des GZ Seebach das Quartier und lernten den «Leutschitreff» kennen.
Die Kennenlernanlässe förderten frühzeitig das Gemeinschaftsleben und ermöglichten erste Kontakte zwischen den neuen Mietenden und dem Quartier.
- Jahr: 2025
- Auftraggeber*in: Sozialdienst Liegenschaftenverwaltung Zürich
Im Sommer 2022 wurde der «Park am Wasser» fertiggestellt und offiziell eröffnet. Der Park bildet einen öffentlichen Erholungsort und umfasst neben einer grossen Liegewiese und einer Plattform über der Limmat, fünf von Hecken umgebene Flächen, die sogenannten Gartenzimmer.
Grün Stadt Zürich (GSZ) hat das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) beauftragt, den informellen Planungsprozess des künftigen Quartierparks gemeinsam mit der Bevölkerung zu gestalten.
Das BSS erstellte vorab eine Sozialraum- und Stakeholderanalyse und war für die Planung und Durchführung von verschiedenen grossen und kleinen Dialoganlässen vor Ort und digital mit den Quartiervertreter*innen zuständig. Ziel war, dass der Park bei der Eröffnung bereits breit im Quartier abgestützt ist. Die Anliegen und Bedenken aus dem Quartier wurden auf- und ernst genommen, erste Ideen für die Betreibung der Gartenzimmer gesammelt und die Interessierten bei der Konkretisierung der Gartenzimmer bis hin zur Vereinsgründung und dem Betreiben ihrer eigenen Homepage begleitet und unterstützt.
Begleitung und Unterstützung Planungsprozess / Mitwirkungsverfahren
- Sozialraumanalyse
- Stakeholderanalyse
- Design und Moderation kleinerer und grösserer Dialogveranstaltungen (analog und digital)
- Initiierung Zwischenprogramm Aktion Igel & Beerenstrauch, Gemeinschaftsgärten Rundgänge, Baustellenführung
- diverse administrative Arbeiten (Konzepte, Präsentationen, Einladungen, Protokollschreiben, Erstellung Faktenblatt, Auswertungen etc.)
- Unterstützung beim Aufbau der Kommunikation nach innen und aussen mit den Gartenzimmerbetreibenden
Vor der Einrichtung des Parks gab es keinen zentralen Treffpunkt im Quartier. Durch den Park und die Gartenzimmer haben die Bewohnerinnen nun einen Ort in ihrer Nachbarschaft, wo sie einander kennen lernen können.
- Zeitraum: 2020 bis 2022
- Auftraggeber*in: Grün Stadt Zürich, Silvan Durscher
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich erarbeitet ein Strassenbauprojekt unter Mitwirkung von Gewerbe und Eigentümer*innen an der Poststrasse.
Als Ergänzung zum Gesamtprozess an der Poststrasse hat das Tiefbauamt der Stadt Zürich das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) mit einer Befragung von Passant*innen beauftragt.
In Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber haben wir den Fragebogen erarbeitet und Befragungen vor Ort mit Tablets durchgeführt. Die Ergebnisse wurden schriftlich festgehalten und an einem Workshop den Teilnehmer*innen des Gesamtprojektes vor- und zur Diskussion gestellt.
- Konzepterstellung für die Durchführung der Befragung
- Erstellen Fragebogen
- Bewilligung einholen
- Durchführung der Passant*innenbefragung
- Ergebnisbericht
- Teilnahme am Workshop des Gesamtprojektes
Mit dem zusätzlichen Baustein einer Befragung von Passant*innen (Passierende, Kund*innen, Tourist*innen etc.) hat das Tiefbauamt der Stadt Zürich weitere Stimmen zu den angestrebten Aufwertungsmassnahmen in Erfahrung gebracht. Die Umfrage ist nicht repräsentativ und zeigt ein Stimmungsbild auf.
- Zeitraum: 2023
- Auftraggeber*in: Tiefbauamt der Stadt Zürich, Markus Graf
Mitwirkung und Teilhabe der älteren Bevölkerung sind zentrale Punkte bei der Umsetzung der Altersstrategie 2035 des Gesundheits- und Umweltdepartements (GUD). An den mehrmals im Jahr durchgeführten Quartierbegehungen können sich Senior*innen mit Vertreter*innen der Stadtverwaltung und Quartierorganisationen über die Altersfreundlichkeit und Lebensqualität in ihrem Quartier austauschen und Verbesserungsmöglichkeiten einbringen.
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) wurde vom GUD beauftragt, an der Konzipierung, Durchführung und Auswertung der Begehungen mitzuarbeiten.
- Enge Zusammenarbeit mit der Projektleitung und verschiedenen städtischen Stellen
- Recherchieren und Zusammenstellen einer Stakeholderliste pro Quartier
- Planen, Vorbereiten und Begehen der vorgesehenen Routen unter Berücksichtigung der zielgruppenspezifischen Bedürfnisse
- Einbezug von Quartierorganisationen, Briefing am Tag der Begehungen
- Auswertung der Begehungen und Mitarbeit bei der Erstellung des jeweiligen Ergebnisberichts
Die Teilnehmer*innen erfahren einen direkten Austausch mit Vertreter*innen der Stadtverwaltung und lokalen Organisationen und können ihre Themen und Anliegen einbringen. Die Erkenntnisse werden gesammelt und an die entsprechende Dienstabteilung bzw. Quartierorganisation zur Prüfung der Umsetzung weitergeleitet. Die Begehungen dienen ausserdem dem Zusammenleben und stärken den sozialen Zusammenhalt im Quartier.
- Zeitraum: Bis Ende 2027
- Auftraggeber*in: Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich (GUD)
Da der Baumbestand im Quartierpark Süssleren durch Sturm- und Schneeschäden stark beschädigt wurde, wird die Anlage durch Grün Stadt Zürich saniert und aufgewertet. In diesem Zusammenhang wurden auch das Nutzungskonzept und die in die Jahre gekommenen Spielgeräte überprüft.
Grün Stadt Zürich beauftragte das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS), das lokale Wissen und die Anliegen aus dem Quartier in Erfahrung zu bringen, damit der Park möglichst bedürfnisgerecht aufgewertet werden kann.
Mittels Begehungen mit Schlüsselpersonen aus dem Quartier, wie Quartierverein, Gemeinschaftszentrum, Offene Jugendarbeit Zürich (OJA) und Vertreter*innen angrenzender Genossenschaften wurden Erfahrungen, Kenntnisse, Anregungen und Bedürfnisse abgeholt. Auf Grund dieser Rückmeldungen erstellte das BSS einen Fragebogen und führte eine Nutzer*innenbefragung durch. Interessierte konnten persönlich vor Ort oder digital mittels QR-Code an dieser Befragung teilnehmen. Mehr als 150 Personen nutzten die digitale Feedbackmöglichkeit. Die gesammelten Erkenntnisse wurden vom BSS ausgewertet und Grün Stadt Zürich für den weiteren Planungsprozess zur Verfügung gestellt.
Die von der Bevölkerung geäusserten Bedürfnisse, zum Beispiel zur Auswahl und Nutzung der Spielgeräte, zu Sitzgelegenheiten oder auch zur Zugänglichkeit und Hindernisfreiheit im Park können nun vom Planungsteam in das Projekt eingebracht werden.
- Zeitraum: 2024
- Auftraggeber*in: Grün Stadt Zürich, Yanik Henzi
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich plant ab 2028 eine Neugestaltung des gesamten Platzes rund um die Tramwendeschlaufe Triemli. Nebst der Umsetzung verschiedener baulicher Anpassungen an den Bus- und Tramhaltestellen ist auch die Schaffung eines neuen Quartierplatzes geplant.
Das Tiefbauamt wandte sich an das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) mit dem Auftrag, am Triemliplatz eine sozialräumliche Analyse durchzuführen, um möglichst nahe an den Bedürfnissen der Bevölkerung zu planen und eine möglichst sozial nachhaltige Entwicklung des Stadtraumes zu ermöglichen.
Das BSS erstellte in der Folge eine Analyse. Nebst der Aufbereitung von relevanten statistischen Daten, basierte die Analyse auf Beobachtungen, Befragung von Schlüsselpersonen sowie einer Online-Passant*innen-Befragung. Die Resultate der Analyse wurde dem Projektteam und den Planenden präsentiert.
Die Analyse dient dem Tiefbauamt als eine von mehreren Grundlagen für die weitere Planung und öffnete den Dialog mit den Nutzer*innen und Anrainer*innen des Platzes.
- Zeitraum: 2022
- Auftraggeber*in: Tiefbauamt der Stadt Zürich, Birger Schmidt
Zusammen mit der Quartierbevölkerung erarbeitet das Tiefbauamt (TAZ) ein umfassendes Verkehrs- und Entwicklungskonzept für Seebach West. Der öffentliche Raum von Seebach-West soll attraktiv gestaltet und genutzt werden.
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) wurde beauftragt, sozialräumliche Aspekte in das Projekt einzubringen und bei der Mitwirkung zu unterstützen.
- Teilnahme und bei Bedarf Unterstützung des externen Büros bei den Mitwirkungsformaten
- Erstellen von Stakeholderanalysen
- Konzipierung, Durchführung und Auswertung der Mitwirkung von Jugendlichen und sicherstellen, dass die Ergebnisse in die weitere Planung einfliessen.
- Einbringen von Sichtweisen der Nutzenden
An den Mitwirkungsveranstaltungen konnten die Bewohner*innen ihre Anliegen einbringen, und durch die Befragung des BSS konnten ergänzend auch Jugendliche ihre Meinung einbringen. Soziale und sozialräumliche Aspekte werden im Projekt berücksichtigt
- Zeitraum: 2024/2025
- Auftraggeberin: Tiefbauamt der Stadt Zürich, Clara Jörger
Die Baugenossenschaft Sonnengarten plante einen neuen Spielplatz in der Siedlung Riedhof in Höngg. Die Ideen und Wünsche der dort lebenden Kinder, als zukünftige Nutzer*innen, sollten abgeholt und miteinbezogen werden.
Das Büro für Sozialraum & Stadtleben (BSS) hat hierbei die Organisation, Koordination und Moderation einer Planungswerkstatt übernommen.
Gemeinsam mit den Kindern vor Ort, dem Gemeinschaftszentrum Höngg, der Baugenossenschaft Sonnengarten und den Spielplatzbauern Motorsänger wurde im Frühsommer 2020 an drei Nachmittagen an Spielplatzmodellen gearbeitet. Diese Modelle dienten den Motorsängern als Vorlage, um den neuen Spielplatz möglichst nach den Vorstellungen der Kinder zu gestalten. So sollte unter anderem auch die Identifikation mit dem direkten Wohnumfeld gestärkt werden.
Entstanden ist ein farbenfroher und von den Kindern geprägter Entwurf. Der Spielplatz wurde auf Basis der Wünsche der anwohnenden Kinder geplant und gebaut.
- Zeitraum: Sommer 2020
- Auftraggeber*in: Baugenossenschaft Sonnengarten
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