Die Stadt Zürich stellt die Wärmeversorgung auf lokale und klimafreundliche Energiequellen um: In den kommenden Jahren werden weitere Stadtteile mit Fernwärme erschlossen. Diese löst in den betreffenden Gebieten etappenweise das bestehende Gasverteilnetz ab, das in der Folge stillgelegt wird. Die Stilllegung beginnt jeweils frühestens ein Jahr nach der Erschliessung mit Fernwärme. Angekündigt wird sie in Gebieten mit Fernwärmenetzen mindestens 5 Jahre im Voraus.
Für verschiedene Gebiete hat die Stadt bereits den konkreten Zeitplan für die Ablösung des Gasverteilnetzes durch Fernwärme beschlossen. Das Gasverteilnetz wird dort im folgenden Zeitraum stillgelegt:
- in Tiefenbrunnen je nach Standort zwischen 2030 und 2034
- in Altstetten-Nord je nach Standort zwischen 2030 und 2033
- in Altstetten-Ost je nach Standort zwischen 2031 und 2034
- in grossen Teilen der Quartiere Gewerbeschule und Langstrasse sowie einem kleineren Teil des Quartiers Escher Wyss je nach Standort zwischen 2031 und 2036
- in grossen Teilen der Innenstadt (City) je nach Standort zwischen 2033 und 2035
In Zürich-Nord ist die Umstellung bereits abgeschlossen. In den übrigen Stadtgebieten mit geplanten oder bestehenden Fernwärmenetzen ist der Zeitplan für die Ablösung des Gasverteilnetzes in Ausarbeitung. Genauere Informationen zur Situation im Gebiet ihrer Liegenschaft finden Eigentümerschaften auf der Energiekarte EnerGIS.
Das Vorgehen zum Gasverteilnetz ausserhalb der Fernwärmegebiete ist in der städtischen Gasstrategie definiert: In diesen Gebieten sollen Gebäudeeigentümerschaften zum Heizen wo immer möglich dezentrale erneuerbare Wärmelösungen wie beispielsweise Wärmepumpen nutzen. Allfällige durch die Stadt beschlossene Gasverteilnetzstilllegungen ausserhalb der Fernwärmegebiete würden mindestens 10 Jahre vorher angekündigt. Spätestens bis 2040 sollen Liegenschaften in der ganzen Stadt kein fossiles Gas mehr für Heizen, Warmwasser, Kochen und weitere Gasanwendungen verwenden.
In Betrieb bleiben Gasverteilnetze zur Wärmeversorgung somit langfristig nur in einzelnen Stadtteilen, wo Fernwärme oder erneuerbare Einzellösungen wie Wärmepumpen technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar sind. Dort sollen erneuerbare Brennstoffe zum Einsatz kommen. Das ist etwa im Nieder- und Oberdorf der Fall, wo eine Erschliessung mit Fernwärme vor 2040 nicht realistisch ist.
Ob am Standort Ihrer Liegenschaft ein Fernwärmenetz das Gasverteilnetz ersetzt und wie der zugehörige Zeitplan aussieht, erfahren Sie mit Hilfe der Energiekarte EnerGIS. Sie sehen dort auch, welche klimafreundlichen Heizlösungen verfügbar sind. Geben Sie dazu einfach Ihre Adresse ein und Sie erhalten Informationen zu Ihren Möglichkeiten.
Telefonisch: Montag bis Freitag: 8-13 Uhr und 14-17 Uhr
- Zugang barrierefrei
- Es sind keine Behindertenparkplätze verfügbar.
- Es sind keine Behindertentoiletten verfügbar.