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Wohnungen

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Die Liegenschaftenverwaltung vermietet rund 9000 Wohnungen. Dieses Wohnangebot richtet sich an alle Bevölkerungsschichten in unterschiedlichen Lebenslagen. 6524 Wohnungen befinden sich in Wohnsiedlungen und 2544 Wohnungen in Einzel-Liegenschaften. Mehr zu kommunalen Wohnungen enthält der  Geschäftsbericht 2014 (inklusive Tabellen auf den Seiten 11 - 13).


Hypothekarischer Referenzzinssatz

Die Höhe des hypothekarischen Referenzzinsatzes beeinflusst die Mietzinse. Die Liegenschaftenverwaltung gibt sowohl Senkungen als auch Erhöhungen an ihre Mieterschaft weiter. Das Bundesamt für Wohnungswesen senkte den hypothekarischen Referenzzinssatz am 1.6.2015 um 0,25 % auf 1,75%, was einer Mietzinsreduktion um 2,91 % entspricht. Die Liegenschaftenverwaltung gibt diese Senkung auf den nächstmöglichen Kündigungstermin am 1.11.2015 generell an die Mieterinnen und Mieter weiter. Nach Aufrechnung der aufgelaufenen Negativ-Teuerung seit der letzten generellen Mietzinssenkung (40 % von -0.9 Punkten) und der allgemeinen Kostensteigerung (0.5 % jährlich) resultiert eine Mietzinssenkung von 2,40 %.

Abweichende Kostenstände im Mietvertrag oder individuelle Vorbehalte werden berücksichtigt. Die Pauschale für die Kabelfernsehanschlüsse wird aufgrund der Preiserhöhung auf Jahresanfang der UPC Cablecom angepasst.

Bei Wohnungen, die vom Kanton subventioniert sind, werden die neuen Kostenmietzinsen mit dem reduzierten hypothekarischen Referenzzinssatz von 1,75% und der Betriebsquote von 3,25% errechnet.


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Mietzinse

Grundsatz

Bild: Giorgio von Arb

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Die Mietzinse sind zu Selbstkosten nach dem Grundsatz der Kostenmiete berechnet. Kostenmiete heisst: Die Mieteinnahmen dürfen nur die anfallenden Kosten inkl. Rückstellungen decken und keine Rendite abwerfen.


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Mietzinsberechung der Kostenmiete

  • Kapitalkosten (Anlagewert x hypothekarischer Referenzzinssatz)
  • Bewirtschaftungskosten (3.25 % des Gebäudeversicherungswerts)

Berechnungsgrundlage ist die kantonale Wohnbauförderungsverordnung.


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Grundsätze der Wohnungsvermietung

Bild: Mara Truog

Es gelten folgende Richtlinien:

  • Personenzahl = mindestens Anzahl Zimmer - 1
  • Miete und Einkommen müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen
  • Vorrang haben Personen, die mit Kindern zusammen leben.


Hier geht's zur Verordnung über die Grundsätze der Vermietung


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Vergünstigte Wohnungen in Wohnsiedlungen

subventionierte Wohnungen

Bild: Walter Mair

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2385 Wohnungen sind mit Mitteln von Bund, Kanton und Stadt für bescheidenere Einkommen vergünstigt (subventioniert). Für die Miete solcher Wohnungen gelten die kantonalen Grundsätze der Vermietung (Personenzahl, Einkommen, Vermögen, Wohnsitz). 

Dokumente der kantonalen Wohnbauförderung


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Einkommens- und Vermögenslimiten für subventionierte Wohnungen

Die Einkommenslimiten für den Bezug einer subventionierten Wohnung sind seit 2009 indexiert und werden jeweils per 1. Juli dem Landesindex der Konsumentenpreise vom April angepasst. Die im Merkblatt über die Anforderungen aufgeführten Einkommens- und Vermögenslimiten gelten für das steuerbare Einkommen der Jahre 2011 und 2012. Im nachfolgendem Dokument sind alle Anforderungen an Mieterinnen und Mieter subventionierter Wohnungen aufgeführt. Die Kontrolle über die Einhaltung der Bestimmungen wird in Abständen von rund 2 Jahren vom Büro für Wohnbauförderung durchgeführt.


Grundlegende Informationen der kantonalen Wohnbauförderung

Auf dieser Seite sind die  Dokumente und Formulare der kantonalen Wohnbauförderung übersichtlich dargestellt.

Hier gehts zu den rechtlichen Grundlagen der kantonalen Wohnbauförderung.



Weitere Informationen

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Nützliche Adressen