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Klimaforum: Stadt Zürich lädt zur Mitwirkung

Die Stadt Zürich kann das Klimaziel Netto-Null nur durch das Mitwirken von Wirtschaft und Gesellschaft erreichen. Das gilt insbesondere im Bereich der indirekten Treibhausgasemissionen. Am zweiten grossen Klimaforum der Stadt Zürich diskutierten rund 200 Akteur*innen über Herausforderungen, Chancen und Lösungen.

Am Freitag, 31. März 2023, fand im Kraftwerk das zweite grosse Klimaforum der Stadt Zürich statt. Rund 200 Vertreter*innen aus Behörden, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft diskutierten über den Weg zur Klimaneutralität. Im Fokus stand die Frage, wie die Transformation Richtung Netto-Null realisiert werden kann. Der Anlass wurde vom Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ) gemeinsam mit der Geschäftsstelle Impact Hub Zürich organisiert.

Eröffnet wurde der Anlass von Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements. In einem ersten Teil wurde aufgezeigt, was Netto-Null für die Stadt Zürich bedeutet, wo wir auf dem Weg zur Klimaneutralität stehen, wo die Stadtverwaltung direkt Einfluss nehmen kann und wo das Mitwirken anderer gefragt ist. Anschliessend stellten Patrick Jiranek, Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich, und Laurène Descamps, Impact Hub Zürich, als Geschäftsleitung des Klimaforums Zürich die Ziele und Bausteine des Klimaforums vor und boten einen Rück- und Ausblick.

Einzelne erfolgreich umgesetzte Massnahmen wurden vorgestellt, vielversprechende Initiativen und Pionier*innen lieferten einen Input, darunter Planted, Mobility, Grassrooted, Who is Nik?, die Aktion «Klima à la carte», der mobile Recyclinghof im Quartier sowie die Strategie «Circular Zürich». In angeregten Diskussionen ging es anschliessend darum, wie die Transformation beschleunigt werden kann, insbesondere in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Ernährung, Gebäude, Energie und Mobilität. Abgerundet wurde der Anlass durch einen musikalischen Beitrag von Michael Schoch.

«Das Klimaforum ist eine kollaborative Plattform. Damit setzen wir auf die Vernetzung und Aktivierung verschiedener Stakeholder, um Lösungen gemeinsam umzusetzen. So können Massnahmen auf dem Weg zu Netto-Null breit abgestützt und beschleunigt werden», erklärte René Estermann, Direktor des Umwelt- und Gesundheitsschutzes abschliessend. «Die Beiträge in den Impulsvorträgen, Kleingruppen und Diskussionen am Klimaforum haben gezeigt, dass es weiterhin Dialog und Mitwirkung, insbesondere aber konkrete relevante Engagements von vielen braucht, um Netto-Null zu erreichen.»

Das Klimaforum ist ein Dialog- und Partizipationsprogramm der Stadt Zürich zu Herausforderungen und Lösungen im Bereich Klimaschutz. Die Ausgestaltung eines Klimaforums war eine von sechs klimapriorisierten Massnahmen, welche der Stadtrat 2019 als Reaktion auf die  Klimastreik-Petition beschloss (Medienmitteilung vom 22. Mai 2019). 

Weitere Infos:

stadt-zuerich.ch/klimaforum
mitwirken.stadt-zuerich.ch/klimaforum

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