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Klimaschutz: Grundlagen zu Netto-Null liegen vor

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2. Oktober 2020

Die Stadt Zürich präsentierte am ersten Klimaforum Zürich erste Ergebnisse des Projekts «Szenarien Netto-Null Treibhausgase». Rund 100 Personen aus Verbänden, Organisationen, Wirtschaft, Politik und Behörden diskutierten, wie die Stadt die Klimaneutralität erreichen kann.

Der wissenschaftliche Grundlagenbericht zum Projekt liegt nun vor. Damit hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die städtischen Treibhausgasemissionen, Reduktionsmassnahmen und deren Kosten wurden umfassend analysiert.

Der Weg zu Netto-Null wird klarer

Der Bericht zeigt auf, was es braucht, um die Treibhausgasemissionen aus Gebäuden und dem Verkehr auf dem Stadtgebiet auf null zu bringen. Ein Netto-Null-Ziel für Zürich ist bis 2030 dann möglich, wenn die Klimaschutzmassnahmen massiv verstärkt werden und die verbleibenden Treibhausgase über Zertifikate kompensiert werden. Ob ein solcher Weg für Zürich zielführend ist, prüfen die stadtinternen Fachleute im weiteren Verlauf des Projekts als Basis für den politischen Entscheid des Stadtrats.

Klimaforum als wichtige Plattform

«Das Engagement der 100 Teilnehmenden am Klimaforum hat mich beeindruckt. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und die nächsten Schritte des Netto-Null-Projekts», sagt Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements. Das Klimaforum Zürich soll von nun an regelmässig stattfinden. Bis Ende Jahr werden zwei bis drei konkrete Szenarien erarbeitet, die das Projektteam dem Stadtrat vorlegen wird. Im Frühling 2021 wird der Stadtrat seinen Vorschlag für die Anpassung des Klimaschutzziels dem Gemeinderat unterbreiten.