Die Durchführung von Pilotprojekten bereitet die standardmässige Wiederverwendung von Bauteilen vor. Im Jahr 2023 wurde das erste Re-Use-Pilotprojekt, der Einbau eines Kindergartens in einen ehemaligen Werkhof, erfolgreich abgeschlossen. Die aus den Pilotanwendungen gewonnenen Erfahrungen fliessen in die Weiterentwicklung der Prozesse ein und werden in Fachstudien breit zugänglich gemacht (siehe unten).
Bereits heute werden ausgewählte Bauprojekte, bei denen ein Umbau oder Abriss geplant ist, mit sogenannten Bauteil-Screenings auf wiederverwendbare Komponenten untersucht.
Dank des Einsatzes überwiegend wiederverwendeter Bauteile konnten rund 30 Prozent der grauen Treibhausgasemissionen eingespart werden.
Beim Pilotprojekt Recyclingzentrum Juch-Areal wurden in den Jahren 2023 und 2024 wichtige Weichen gestellt. Beim Rückbau der Halle des ehemaligen Recyclingzentrums Hagenholz konnten wertvolle Erfahrungen im Umgang mit dem städtischen Materiallager gesammelt werden. Dabei mussten sowohl der Rückbau der Halle als auch die eindeutige Identifizierung der Bauteile, insbesondere durch die Anbringung von QR-Codes, organisiert werden. Für die Zwischenlagerung der rückgebauten Bauteile sowie deren Transport wurden geeignete Lösungen erarbeitet.