Im Jahr 2022 verabschiedete der Stadtrat die Umsetzungsstrategie «Hitzeminderung und Stadtbäume 2022–2029» (STRB Nr. 641/2022). Damit wurde die strategische Grundlage für den Freiraum erstmals definiert. Es wurden Massnahmen entwickelt, die einen relevanten Beitrag zur Hitzeminderung und synergetisch zugunsten der Biodiversität leisten, indem sie eine vernetzte Stadtnatur mit ökologisch wertvollen Lebensräumen fördern. Das Pflanzen von Bäumen, die bauliche Verschattung von Flächen und das Entsiegeln von Böden erwiesen sich dabei als kosteneffizienteste Lösungen. 2025 wurden erste Rahmenverträge ausgeschrieben, um diese Massnahmen im IMMO-Bestand flächendeckend umzusetzen.
Am Anfang stand eine sorgfältige Analyse der Aussenflächen. Die Auswertung von Modellierungen und Klimadatenmessungen zeigte, wo auf der Schulanlage Im Birch die Hitzebelastung besonders stark werden dürfte.
Dort werden nun grosszügig Flächen entsiegelt, begrünt und mit neuen Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Zudem sollen strahlungsoptimierte Sportbelagsfarben zum Einsatz kommen. In den neuen Baumgruben schliesslich kann künftig das Regenwasser natürlich versickern und zur Kühlung beitragen.
Insgesamt wird bis Frühling 2027 die versiegelte Fläche um rund 30 % reduziert und die Grünflächen um etwa 20 % erweitert. Mit 42 Neupflanzungen entsteht künftig eine Verschattung von rund 50 % der Umgebungsflächen.
Begleitend zur Umsetzung werden in Zusammenarbeit mit Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ) an verschiedenen Standorten im Aussenraum Klimadatenmessungen durchgeführt. Ziel ist, die Wirkung der Massnahmen zu erfassen und Veränderungen sichtbar zu machen – als Grundlage für zukünftige, ähnlich gelagerte Projekte.