Die Kunstsammlung der Stadt umfasst über 29 000 Objekte und ist damit die grösste städtische Sammlung der Schweiz. Um sicherzustellen, dass sich darin keine während des Nationalsozialismus entzogenen Werke befinden, hat die Stadt ihre Sammlung ab 2023 erstmals systematisch erforschen lassen. Untersucht wurden 700 Werke, bei denen ein erhöhtes Risiko zu erwarten war.
Bei 94 Prozent davon spricht die Quellenlage für eine unbedenkliche Herkunft. Die verbleibenden 40 Werke (6 Prozent) untersucht die Stadt bis 2028 in zwei Folgeprojekten weiter.
Wie Provenienzforschung konkret abläuft und was die Untersuchung im Einzelnen ergeben hat, zeigt der ausführliche Online-Artikel: Provenienzforschung: Stadt hat 700 Werke ihrer Kunstsammlung untersuchen lassen.