Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im August 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen und hat den Stand von 101,1 Punkten erreicht (Basis Dezember 2025 = 100). Die Jahresteuerung, also die Teuerung von August 2025 bis August 2026, lag bei 0,5 Prozent.
Hauptverantwortlich für den Anstieg des Preisniveaus im August waren höhere Preise für Heizöl sowie Stationäre Spitalleistungen. Günstiger wurden hingegen Automiete und Carsharing sowie Parahotellerie. Der von Statistik Stadt Zürich vierteljährlich berechnete Mietpreisindex hat sich im Vergleich zum Vorquartal nicht verändert.
Über dem Stand des Vormonats lagen die Indizes der Hauptgruppen Bekleidung und Schuhe (3,4 %), Hausrat und laufende Haushaltsführung (1 %), Alkoholische Getränke und Tabak (0,9 %), Verkehr (0,6 %), Gesundheitspflege (0,5 %), Wohnen und Energie (0,3 %), Nachrichtenübermittlung (0,3 %), Sonstige Waren und Dienstleistungen (0,2 %), sowie Unterricht (0,2 %).
Unter dem Stand des Vormonats lagen die Indizes der Hauptgruppen Freizeit und Kultur (-0,4 %), sowie Restaurants und Hotels (-0,2 %).
In den Hauptgruppen Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, sowie Versicherungen und Finanzdienstleistungen blieb das Preisniveau gegenüber dem Vormonat stabil. In der Hauptgruppe Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.
Preisentwicklung für Inland- und Importgüter
Die Preise für Inlandgüter blieben im August gegenüber dem Vormonat stabil. Die Preise für Importgüter stiegen im gleichen Zeitraum um 1,4 Prozent.
Hinweis: Diese Seite befasst sich mit dem Zürcher Index der Konsumentenpreise (ZIK). Die Informationen zum Zürcher Index der Wohnbaupreise (ZIW) finden Sie hier.