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Instandsetzung und Aufstockung Amtshaus Walche

Das 1932/33 erbaute Amtshaus Walche ist in die Jahre gekommen und muss umfassend instandgesetzt werden. Gleichzeitig ist eine Aufstockung von 5 auf 6 Geschosse geplant, um mehr Büroarbeitsplätze zu schaffen. Ebenso wird die Wache «Zentrum» der Sanität erweitert.

Aussenansicht Amtshaus Walche (Visualisierung © ARGE Meili Peter Partner Architekten AG & HSSP AG, Zürich)
Aussenansicht Amtshaus Walche (Visualisierung © ARGE Meili Peter Partner Architekten AG & HSSP AG, Zürich)

  • Bauherrschaft
    Stadt Zürich
  • Eigentümervertretung
    Immobilien Stadt Zürich
  • Bauherrenvertretung
    Amt für Hochbauten
  • Architektur und Baumanagement
    ARGE Meili Peter Partner Architekten AG & HSSP AG, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    Jauslin Stebler AG, Zürich
  • HLKKS-Planung
    Meierhans + Partner AG, Schwerzenbach
  • Elektro-Planung
    R+B Engineering AG, Brugg

  • Auswahlverfahren
    Planerwahl, 2016
  • Politischer Prozess
    Objektkredit (neue Ausgaben) durch den Gemeinderat genehmigt
  • Objektkredit
    CHF 87,368 Mio. 
    Gebundene Ausgaben: CHF 72,744 Mio.
    Neue Ausgaben: CHF 14,624 Mio.
  • Bauzeit
    2020 – 2023

Das Amtshaus Walche wird seit der Erstellung vor über 80 Jahren zum ersten Mal umfassend instandgesetzt. Verschiedene bauliche Mängel führten zu erhöhten Betriebs- und Unterhaltskosten, weshalb die Liegenschaft durch die Gesamtinstandsetzung für weitere 30 Jahre gebrauchstauglich gemacht werden soll.

Optimierung der Bürostruktur

Die Instandsetzungsmassnahmen umfassen unter anderem die energetische Verbesserung der Gebäudehülle und den Ersatz der Heiz-, Lüftungs- und Kälteanlagen sowie der Elektroinstallationen. Es müssen neue Sanitäranlagen eingebaut und eine Notstromversorgung eingerichtet werden. Weiter werden die Räume im Erd- und im 1. Untergeschoss wegen zusätzlichen Platzbedarfs der Gebäudetechnik neu angeordnet, die Bürostruktur in den restlichen Geschossen wird optimiert und zwei der bestehenden Lifte werden durch barrierefreie ersetzt.

Gleichzeitig ist eine Aufstockung von 5 auf 6 Geschosse geplant, womit die Anzahl Büroarbeitsplätze von heute rund 300 auf rund 400 erhöht werden kann. Die baulichen Massnahmen und die Aufstockung werden unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen umgesetzt. Das 1932/33 von Wilhelm Pfister-Picault erbaute Amtshaus Walche befindet sich im kommunalen Inventar der Denkmalpflege. Der Bau überzeugt heute noch mit einer klaren Gebäudestruktur und einer intelligenten Leichtbauweise.

2000-Watt-konformes, nutzungsneutrales Verwaltungsgebäude

Das ganze Gebäude wird Minergie-ECO zertifiziert. Der Energiebedarf für Raumwärme und Trinkwarmwasser wird mit Fernwärme durch ERZ gedeckt. Das Dach soll begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden.

Mit der Gesamtinstandsetzung soll die Funktionalität als nutzerneutrales Verwaltungsgebäude gestärkt werden. Das Amtshaus Walche ist das erste Amtshaus, in welchem das Bürokonzept worksmart@zürich (Stadtratsbeschluss 118/2018) vollumfänglich umgesetzt wird.

Bauliche Massnahmen Provisorium in der Limmat

Zur Aufrechterhaltung des 24-Stunden-Betriebs der Sanitätswache Zentrum während der Bauzeit wird ein Provisorium in der Limmat errichtet. Der dreigeschossige Bau wird auf einer Pfahlkonstruktion in der Limmat gegenüber dem Amtshaus Walche erstellt und bis zum Abschluss der Arbeiten bestehen. Das Provisorium wird mittels Passerelle und Treppenturm mit der Fahrzeughalle des Amtshauses verbunden.

Standort

Amtshaus Walche
Walchestrasse 31
8006 Zürich

Aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen

Derzeit finden keine Veranstaltungen bzw. Ausstellungen statt.

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