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Neubau Kunsthaus Erweiterung

Am Heimplatz wird seit Mitte 2015 der Erweiterungsbau des britischen Architekten David Chipperfield realisiert. Das Amt für Hochbauten leitet das Neubauprojekt im Auftrag der «Einfachen Gesellschaft Kunsthaus-Erweiterung (EGKE)», welcher die Stadt Zürich, die Zürcher Kunstgesellschaft sowie die Stiftung Zürcher Kunsthaus angehören. Aufgrund eines Rekurses hatte sich der ursprünglich für 2013 geplante Baustart verzögert. Das Baurekursgericht wies den Rekurs vollumfänglich ab.

Meilenstein Rohbau-Fertigstellung per Juli 2018
Meilenstein Rohbau-Fertigstellung per Juli 2018
Grundsteinlegung vom 8. November 2016
Grundsteinlegung vom 8. November 2016
Informierten die Medien zur Rohbau-Fertigstellung: Wiebke Rösler Häfliger (Direktorin, Amt für Hochbauten der Stadt Zürich), Hochbauvorsteher André Odermatt und Christoph Becker, Museumsdirektor
Informierten die Medien zur Rohbau-Fertigstellung: Wiebke Rösler Häfliger (Direktorin, Amt für Hochbauten der Stadt Zürich), Hochbauvorsteher André Odermatt und Christoph Becker, Museumsdirektor

Das Kunsthaus Zürich realisiert einen Erweiterungsbau. Heute können weniger als 10% seiner Gemälde und Skulpturen gezeigt werden, rund 100 Meisterwerke sind permanent im Depot. Mit dem markanten Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield kann das Kunsthaus seinen Besuchenden nicht nur eine zeitgemässe Infrastruktur bieten, sondern auch den ausgestellten Sammlungsbestand verdoppeln. Das Kunsthaus wird grösser, moderner, flexibler und attraktiver. Im Zentrum des Konzepts steht eine vernetztere Bespielung der eigenen Sammlung von Kunst ab den 1960er Jahren. Zudem soll die weltweit bedeutende Sammlung E.G. Bührle dauerhaft gezeigt werden. Zusammen mit der Sammlung des Kunsthauses bildet sie einen sehr attraktiven Schwerpunkt französischer Malerei und Impressionismus. Mit dem Erweiterungsbau leistet das Kunsthaus einen wichtigen kulturellen Beitrag zur Positionierung Zürichs innerhalb der Metropolen dieser Welt.

Die Gebäude beiderseits des Heimplatzes werden unterirdisch miteinander verbunden und schaffen so ein besseres Kulturerlebnis. Die neue, weiträumige, zum Heimplatz hin offene, zentrale Halle wird ein Ort, wo sich BesucherInnen für die von ihnen bevorzugte Form der Kunst entscheiden. Besuchergruppen und Schulklassen können neue Aufenthaltsräume nutzen, dort arbeiten und sich verpflegen. Ein multifunktionaler Festsaal entsteht für Konzerte und externe Veranstaltungen. Für Kino- und Podiumsformate steht die Infrastruktur in den Sammlungsräumen bereit. Die zentrale Halle und die angeschlossene Gastronomie ist von den Öffnungszeiten des Museums unabhängig. Ein öffentlicher «Garten der Kunst» ergänzt zudem das neue Ensemble und schafft die Verbindung zum Hochschulquartier.

Kunsthaus Erweiterung Visualisierung Aussen (© David Chipperfield Architects)
Kunsthaus Erweiterung Visualisierung Aussen (© David Chipperfield Architects)

  • Bauherrschaft: Stadt Zürich
  • Eigentümervertretung: Einfache Gesellschaft Kunsthaus Erweiterung
  • Bauherrenvertretung: Amt für Hochbauten
  • Architekten: David Chipperfield Architects, London
  • Kreditsumme: 206 Mio. Franken (inkl. Reserven)
    Beteiligung Zürcher Kunstgesellschaft mit 88 Mio, Stadt Zürich mit 88 Mio.,
    Kanton Zürich mit 30 Mio. aus Lotteriefonds und Bauland im kostenlosen Baurecht
  • Bauzeit: August 2015 – 2020
  • Volksabstimmung: Vorlage im November 2012 angenommen

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Standort

Kunsthaus Erweiterung
Heimplatz 1
8001 Zürich

Weitere geplante Projekte

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