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Ersatzneubau und Instandsetzung Altbauten Schulanlage Hofacker

Das historische Gebäudeensemble der Schulanlage Hofacker wird hauptsächlich energetisch erneuert und die Einfachturnhalle von Friedlich Wehrli durch einen Neubau mit Schulräumen und einer Dreifachturnhalle ersetzt. Das Neubauprojekt ist aus dem im Jahr 2014 durchgeführten Architekturwettbewerb hervorgegangen.

Schulanlage Hofacker Aussenperspektive
Schulanlage Hofacker Aussenperspektive (© E2A Architekten AG, Zürich)

Die in Teilen aus inventarisierten Schutzobjekten bestehende Schulanlage Hofacker im Quartier Hirslanden umfasst das 1898 erbaute Schulhaus mit Einfachsporthalle von Friedrich Wehrli und ein zweites Sporthallengebäude mit Schul- und Kindergartenräumen aus dem Jahre 1938 von Hermann Herter. Die Anlage ist instandsetzungsbedürftig, entspricht nicht mehr den zeitgemässen energetischen Vorgaben und bietet zu wenig Platz für einen zeitgemässen Schulbetrieb und für die Betreuung. Im Schulkreis Zürichberg gibt es zudem bislang keine Mehrfachsporthalle, die den Bedürfnissen des Breitensports gerecht würde. Die Turnhalle von Friedrich Wehrli wird daher rückgebaut, das Gebäudeensemble inkl. Umgebung instandgesetzt und mit einem zeitgemässen Neubau ergänzt.

Der zweigeschossige kompakte Neubau mit Klassenräumen für die Sekundarstufe, einer Bibliothek, einer Schulküche und einer Dreifachsporthalle in den Untergeschossen wird freistehend zwischen die beiden denkmalgeschützten Schulhäuser zu liegen kommen. Als passgenauer Mittelbau nimmt er eine  Gebäudeflucht des Wehrlibaus auf und spielt Verbindungsaussenräume zwischen den Gebäuden frei. Damit wird eine angenehme Durchlässigkeit der Anlage erreicht. Das Herzstück des Neubaus bildet die Dreifachturnhalle die dank einem hochliegenden Fensterband mit Tageslicht versorgt wird.

Auch das Material für den Ersatzneubau ist so gewählt, dass dieser sich optimal in den bestehenden Gebäudekomplex eingliedert. Die Fassade wird in  gestocktem Beton gehalten und an den Fenstern mit einem textilen Sonnenschutz versehen. Auch im Innenraum wird bei der Materialwahl auf Robustheit und Langlebigkeit geachtet. Unter anderem dank der Versorgung mit erneuerbarer Energie und der ökologischen Materialwahl wird der Ersatzneubau Minergie-P-ECO-Standard erreicht.

Die neue, energieeffizientere und wirtschaftlichere Technikzentrale im Neubau löst die heutigen Einzellösungen in den verschiedenen Bauten ab und versorgt diese ebenfalls. Dabei kommen Erdsonden und eine Solaranlage zum Zug.

  • Eigentümervertretung: Immobilien Stadt Zürich
  • Bauherrschaft: Stadt Zürich
  • Vertreten durch: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
  • Bauzeit Neubau: 2018 – 2020
  • Bauzeit Instandsetzung: 2020 – 2022
  • Architektur: E2A Architekten AG, Zürich
  • Landschaftsarchitektur: Ganz Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich
  • Erstellungskosten: 63.3 Mio. Franken 

Standort

Schulanlage Hofacker
Hofackerstrasse 45
8032 Zürich

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