Bison, Büffel, Buffalo

Sonderausstellung 18. Dezember 2016 bis 3. September 2017

Bison, Büffel, Buffalo
Bisonherden am oberen Missouri, Karl Bodmer, 1834

Auf Spurensuche am Nullpunkt der amerikanischen Bisonpopulation

Sein Fleisch ist gesund, sein Fell wärmt, er ist wieder in Mode, auch in der Schweiz. Im Mai dieses Jahres wurde er gar zum offiziellen Wappentier der Vereinigten Staaten erklärt. Der Bison war einst der unangefochtene Herrscher der Prärie. Noch heute ist er das Wahrzeichen der amerikanischen Graslandschaften und Symbol der legendären Plains-Kulturen.

Über Jahrtausende hinweg bevölkerten Bisons die Grossen Ebenen Kanadas und der USA. Sie formten die grössten Tierherden, die es je auf unserem Planeten gab. Niemand weiss, wie viele es waren, ihre Mindestzahl wird auf etwa 25 Millionen geschätzt. Noch im Jahre 1790 zogen die Bisons in gigantischen Herden über die Great Plains.

Doch im 19. Jahrhundert geschah das Unfassbare – die Bisons verschwanden. Weder Eiszeit noch Meteoriteneinschlag waren für das Massensterben verantwortlich, trotzdem waren 1890 nur noch wenige hundert Tiere übrig. Was geschah in diesem einen, dramatischen Jahrhundert?

In der neuen Sonderausstellung des Nordamerika Native Museums begeben sich die Besucher auf eine Spurensuche zwischen Büffelgras und Bison-Chips. Die Jagd auf Informationen ist erlaubt, die Bisons stehen allerdings unter Arte(fakte)nschutz.

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