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Im Juni 2017 hat der Stadtrat den Projektstab Stadtrat mit der Gesamtprojektleitung für die Arealentwicklung auf dem Koch-Areal beauftragt. 

Die Stadt Zürich hat 2013 das rund 30 000 m2 grosse Koch-Areal von der UBS AG zu einem marktüblichen Preis von 70 Millionen Franken gekauft. Auf dem Areal sollen rund 350 preisgünstige Wohnungen (Baufelder B und C), 16 200 m2 Gewerbefläche – davon rund 10 000 m2 im Gewerbehaus auf dem Baufeld A – und ein rund 13 000 m2 grosser, öffentlich zugänglicher Quartierpark entstehen. 

Im September 2017 haben die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) sowie die Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 (KW1) den Zuschlag für die Realisierung der gemeinnützigen Wohnungen und die Immobilienentwicklerin Senn Resources AG (SENN) den Zuschlag für den Bau des Gewerbehauses erhalten. Der Quartierpark wird durch Grün Stadt Zürich realisiert. 

Der Architekturwettbewerb ist entschieden

Modellfoto Siegerprojekte Architekturwettbewerb Koch-Areal
Modellfoto Siegerprojekte Architekturwettbewerb Koch-Areal

Im Sommer 2018 startete – nach einem deutlichen JA der Zürcher Stimmbevölkerung zur städtischen Vorlage «Gemeinnütziger Wohnungsbau auf dem Koch-Areal» und dem gleichzeitigen Nein zur Volksinitiative «Wohnen und Leben auf dem Koch-Areal» – der Architekturwettbewerb. Dieser wurde in einem für die vier Baufelder parallel durchgeführten selektiven Wettbewerbsverfahren durchgeführt.

Die Siegerprojekte sind auf dem Baufeld A (Gewerbehaus) «BLAUREGEN» der ARGE Käferstein & Meister AG und Murat Ekinci Architekt aus Zürich; auf dem Baufeld B (gemeinnütziger Wohnungsbau mit Gewerbenutzung) «MOERAKI» von Enzmann Fischer Architekten aus Zürich; auf dem Baufeld C (gemeinnütziger Wohnungsbau mit Gewerbenutzung) «SALE CON FRITAS» von Studio Trachsler Hoffmann aus Zürich und das Projekt «WILD AT HEART» von Krebs und Herde Landschaftsarchitekten aus Winterthur für den Quartierpark.

Die Siegerprojekte überzeugten nebst finanziellen, ökologischen und ästhetischen Aspekten insbesondere durch ihren Beitrag zur gemeinsamen Vision für ein lebendiges «Koch-Quartier» mit neuen Formen der Kooperation und des Austauschs. Dies gilt auch für das vorgeschlagene Hochhaus mit einer Höhe von 70 Metern auf dem Baufeld B der ABZ mit seinem gemeinschaftlichen Ansatz und qualitätsvollen Wohnungsgrundrissen. Eine vernetzende Rolle spielt der Quartierpark mit der ehemaligen, schutzwürdigen Kohlelagerhalle als gedeckter Freiraum für das Quartier. Und als kulturelle Bereicherung für das Quartier ist auf dem Baufeld C eine Kultur- und Zirkushalle für den Zirkus Chnopf geplant.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Medienmitteilung vom 14. Mai 2019.

Weiteres Vorgehen

Die vier Siegerprojekte werden nun im Rahmen des Vorprojekts weiterentwickelt. Der private Gestaltungsplan wird voraussichtlich Anfang 2021 an den Gemeinderat überwiesen. Gleichzeitig sollen dem Gemeinderat die Baurechtsverträge mit den drei Bauträgerinnen zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Realisierung der Projekte ist gemäss Bauträgerinnen bis 2024 vorgesehen. Der partizipative Prozess mit Interessierten aus dem Quartier wird im weiteren Projektverlauf fortgeführt.

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