Die Stadt will den Ausbau von Photovoltaik (PV)-Anlagen auf Stadtgebiet stark beschleunigen und das Solarstrompotenzial auf den Dachflächen vollständig erschliessen. Hier finden Sie alle Informationen und Angebote zum Bau Ihrer Solaranlage oder zum Bezug von Solarstrom im Überblick.
Die Stadt Zürich verfolgt ambitionierte Energieziele: Auf Stadtgebiet sollen im Jahr 2030 mindestens 200 GWh und im Jahr 2040 mindestens 500 GWh Solarstrom produziert werden. Ob sich Ihre Liegenschaft eignet und welche Unterstützung die Stadt Ihnen bietet, erfahren Sie auf dieser Seite.
Hauseigentümer*innen erfahren auf sonnendach.ch mit wenigen Klicks, ob und wie gut sich ihr Dach oder ihre Fassade für die Produktion von Strom oder Wärme eignet.
Solaranlagen an gut geeigneten Standorten lohnen sich finanziell. Besonders, wenn möglichst viel Strom im Eigenverbrauch konsumiert wird. Wird der Strom ins Netz eingespeist, erhält die Eigentümerschaft eine Einspeisevergütung von der Stromnetzbetreiberin. Einen ersten Hinweis auf die Kosten und den Ertrag Ihrer Solaranlage erhalten Sie mit dem Solarrechner von ewz.
Mit dem Fördergeldrechner der Stadt können Sie die voraussichtlichen Fördergelder für Ihre PV-Anlage ermitteln.
Detaillierte Informationen zur Höhe der Fördermittel finden Sie auf unserer Seite Energiefördergelder.
Ob bei einer Solaranlage ein Baubewilligungs- oder Meldeverfahren zur Anwendung kommt, hängt davon ab, in welcher Bauzone sie sich befindet: Bewilligungspflichtig sind sämtliche Solaranlagen in Ortsbildern und auf Gebäuden mit Schutzstatus .
Mehr zum Thema Baubewilligungs- oder Meldeverfahren unter Vorschriften und Grundlagen Solaranlagen.
Solaranlagen und Dachbegrünung schliessen sich nicht aus. Im Gegenteil: Gut geplant ist ihre Kombination auf Flachdächern in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. So kann auf beschränktem Raum erneuerbare Energie produziert und Lebensraum für Flora und Fauna geboten werden. Die Dachbegrünung hält Regenwasser zurück und kühlt gleichzeitig die Umgebung.
Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden Solargründach.
Basierend auf den Erfahrungen des ewz ist für eine Solaranlage in der Stadt Zürich mit den folgenden durchschnittlichen Kosten zu rechnen:
Zu allen Fragen rund um Ihre Solaranlage berät Sie die Energieberatung der Stadt Zürich.
Weitere Kontakte für zertifizierte Unternehmen und zusätzliche Informationen erhalten Sie auf der Solarprofi-Suche von Swissolar, dem schweizerischen Fachverband für Sonnenenergie.
Sie haben bereits Offerten eingeholt und möchten sie bewerten? Nutzen Sie den kostenlosen Solar-Offerte-Check von EnergieSchweiz (Bundesamt für Energie).
Auf den Dächern von Zürich lassen sich jährlich rund 500 GWh Solarstrom produzieren. Zu diesem Schluss kommt die PV-Potenzialstudie aus dem Jahr 2021.
Die Photovoltaik-Strategie der Stadt zeigt den Weg auf, wie dieses Potenzial erschlossen werden soll. Weiterhin definiert sie Massnahmen, um den PV-Zubau stark zu beschleunigen und die maximale Nutzung der Dachflächen zu erzielen.
Auf rund 70 Prozent der Gebäude in der Stadt Zürich können PV-Anlagen unkompliziert im Meldeverfahren erstellt werden. Bei den übrigen 30 Prozent ist ein Baubewilligungsverfahren notwendig. Erfahren Sie adressgenau, welches Verfahren für Ihr Gebäude voraussichtlich zur Anwendung kommt. Die Informationen stellen keine rechtsverbindliche Auskunft dar. Eine abschliessende Beurteilung wird im Rahmen eines konkreten Bauprojekts vorgenommen.
Gerne berät Sie die Energieberatung (siehe Kontakt unten) kostenlos telefonisch, schriftlich oder vor Ort im Klimabüro. In einem ersten Gespräch erfahren Sie, worauf Sie bei der Entscheidungsfindung achten müssen und von welchen Fördergeldern Sie profitieren. Im Anschluss können Sie sich für eine Beurteilung der Dacheignung vor Ort entscheiden, um die Realisierung der Solaranlage zu konkretisieren. Nach der Begehung kann eine Offerte für die detaillierte Planung, Umsetzung und Inbetriebnahme der Solaranlage durch ewz gestellt werden und Sie können alternative Offerten einholen und vergleichen.
Um den lokal produzierten Solarstrom mit der Nachbarschaft zu teilen und den Eigenverbrauch zu erhöhen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV):
Mehrere Verbraucherinnen und Verbraucher im gleichen Haus oder mehrere Grundstücke mit demselben Hausanschluss schliessen sich zusammen. Viele Firmen bieten komplette Abrechnungslösungen für ZEV an. - Virtueller Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV):
Mehrere Grundstücke, deren Anschlussleitungen im gleichen Verteilkasten ans öffentliche Netz angeschlossen sind, schliessen sich zusammen. Für die Abrechnung werden die Messgeräte des Verteilnetzbetreibers genutzt. - Praxismodell für Eigenverbrauchsgemeinschaften:
Für Kundinnen und Kunden innerhalb der Stadt Zürich bietet ewz mit dem Produkt ewz.solarsplit eine eigene Abrechnungslösungen für Eigenverbrauchsgemeinschaften an, ohne dass diese eine ZEV gründen müssen.
Über Lokale Elektrizitätsgemeinschaften wird überschüssiger, nicht für den Eigenverbrauch genutzter Strom direkt an Haushalte im Quartier verkauft, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Die Bildung einer LEG kann entweder privat organisiert oder an externe Anbietende ausgelagert werden, welche die Koordination, den Betrieb und die Abrechnung der LEG übernehmen. In der Stadt Zürich bietet beispielsweise ewz eine LEG-Lösung an.
Plug-and-Play-Solaranlagen sind in grossen Teilen der Stadt bewilligungsfrei und werden finanziell gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Energiefördergelder oder direkt bei Topten.
Telefonisch: Montag bis Freitag: 8-13 Uhr und 14-17 Uhr