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Nichtberufstätige

Hauptaktivität nichterwerbstätige Frauen und Männern, Stadt Zürich 2019

Quelle: Statistik Stadt Zürich, Daten: BFS, Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE), 2019

Unter den Nichterwerbstätigen machen Pensionierte mit Abstand die grösste Gruppe aus: 68,8 Prozent sind es bei den Frauen, 70,6 Prozent bei den Männern. Die übrigen Nichterwerbstätigen verteilen sich je nach Geschlecht unterschiedlich. Während sich bei den Frauen der Anteil der Personen in Aus- und Weiterbildung mit demjenigen der Hausfrauen ungefähr die Waage hält, ist bei den Männern der Anteil Hausmänner deutlich geringer: Nur 1,8 Prozent der nichterwerbstätigen Männer sind Hausmänner.

Erwerbslosenquote von Frauen und Männern: Entwicklung, Stadt Zürich und Schweiz 2010 bis 2019

Quelle: Statistik Stadt Zürich, Daten: BFS, Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE), 2010–2019

Als Erwerbslose gemäss ILO (ILO = International Labour Organization) gelten Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren, die

  • in der Referenzwoche nicht erwerbstätig waren. 
  • in den vier vorangegangenen Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben.
  • für die Aufnahme einer Tätigkeit verfügbar wären.

Die Erwerbslosenquote gibt den Anteil der Erwerbslosen an allen Erwerbspersonen an.

Im Jahr 2019 lag die Erwerbslosenquote der Männer bei 3,5 Prozent, jene der Frauen bei 4,7 Prozent.

Im Vergleich mit den Schweizer Werten wird deutlich, dass die Erwerbsquote der Stadt Zürich stärker schwankt, was an der kleineren Stichprobe und der damit verbundenen grösseren Unsicherheit liegen dürfte.

Arbeitslosenquote von Frauen und Männern: Entwicklung, Stadt Zürich 2010 bis 2021

Quelle: Arbeitslosendaten des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), 2010–2021

Die Arbeitslosenquote* der Stadtzürcherinnen liegt tendenziell unter derjenigen der Stadtzürcher. In Bezug auf den Beobachtungszeitraum 2010–2021 war der Unterschied zwischen den Geschlechtern zu Beginn vergleichsweise gross. In der Folge sank die Arbeitslosigkeit bei beiden Geschlechtern, mit grösseren Schwankungen bei den Männern. Diese Schwankungen sind auf Branchen zurückzuführen, in denen im Sommer mehr Arbeitskräfte benötigt werden als im Winter. In diesen Branchen sind vorwiegend Männer tätig (zum Beispiel in der Baubranche). 

Infolge des Coronavirus ist die Arbeitslosenquote ab März 2021 deutlich gestiegen.

Im März 2018 wurde eine technische Anpassung der Datenerhebung vorgenommen, was zu einem Rückgang der Arbeitslosenquoten geführt hat. Im Unterschied zur Erwerbslosenquote berücksichtigt die Arbeitslosenquote nur den Anteil der Personen, die bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum RAV gemeldet sind.

*Definition Arbeitslosenquote SECO: Zahl der registrierten Arbeitslosen am Stichtag geteilt durch die Zahl der Erwerbspersonen gemäss Strukturerhebung der Eidgenösischen Volkszählung multipliziert mit 100.

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