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Lohngleichheit

Das Engagement der Stadt Zürich

Die Stadt Zürich fördert die Lohngleichheit in der Stadtverwaltung und der Stadt Zürich. Dieses Engagement bekräftigte Stadtpräsidentin Corine Mauch im September 2016 mit der Unterzeichnung der nationalen Charta «Lohngleichheit im öffentlichen Sektor». Die Lohngleichheit ist ein Schwerpunktthema des Gleichstellungsplans 2014–2018 der Stadt Zürich.

Lohngleichheit@Stadt Zürich

«Es ist unserer Aufgabe und es ist unsere Pflicht, weiterhin konsequent für die Erreichung des Grundsatzes der Lohngleichheit einzustehen. Und das tun wir.» Interview mit Corine Mauch, Stadtpräsidentin. Interview mit Corine Mauch, Stadtpräsidentin von Zürich.

0:11 Die Stadt Zürich ist Arbeitgeberin,
0:13 Auftraggeberin und Dienstleisterin zugleich.
0:16 Das verpflichtet uns.
0:19 Wir setzen uns für faire Arbeitsbedingungen ein.
0:22 Die Überprüfung des städtischen Lohnsystems hat gezeigt:
0:27 Der nicht erklärbare Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in der Zürcher Stadverwaltung
0:33 liegt bei tiefen 0,6 Prozent.
0:36 Das ist ein positives Zeichen, aber wir sind noch nicht am Ziel.
0:46 Wir schauen auch dort genau hin, wo wir Einfluss haben.
0:49 Unternehmen, die im Rahmen des Beschaffungswesens einen Zuschlag
0:54 von der Stadt Zürich erhalten haben oder einen Leistungskontrakt mit uns haben,
0:59 überprüfen wir stichprobenmäßig auf die Einhaltung der Lohngleichheit.
1:10 Wir machen gegen innen und gegen aussen sichtbar,
1:13 für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung
1:17 und gegenüber unseren Auftragnehmenden und ihren Mitarbeitenden,
1:22 dass wir entschlossen gegen Lohndiskriminierung vorgehen.
1:27 Es ist unsere Aufgabe und es ist unsere Pflicht,
1:30 weiterhin konsequent für die Erreichung des Grundsatzes
1:34 der Lohngleichheit einzustehen - und das tun wir.

Lohngleichheit in der Stadtverwaltung

Erfreuliches Resultat

Um innerhalb der Stadtverwaltung gleichwertige Löhne für Frau und Mann zu garantieren, führte die Stadt Zürich eine Lohngleichheitsanalyse durch. Die Überprüfung ergab eine Lohndifferenz von insgesamt 10,6 Prozent zu Ungunsten der Frauen. Davon sind 10 Prozent mit objektiven Faktoren wie der beruflichen Stellung, der Anzahl Dienstjahre, dem Ausbildungsniveau und der beruflichen Erfahrung erklärbar. Die restlichen – vergleichsweise tiefen – 0,6 Prozent sind unerklärbar und gelten als Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Die Stadt Zürich wird die guten Ergebnisse in den kommenden Jahren erneut überprüfen.

Medienmitteilung «Die Stadt Zürich gewährleistet die systematische Lohngleichheit», 30.08.2017 

Lohngleichheit bei der Auftragsvergabe

Stichproben werden weitergeführt

Auch über ihre Rolle als Arbeitgeberin hinaus nutzt die Stadt Zürich ihren Einfluss: Sie überprüfte im Rahmen eines Pilotprojekts stichprobenartig die Lohngleichheit bei Firmen, die einen Auftrag der Stadt erhalten hatten oder eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt haben.

Die Ergebnisse sind erfreulich: Die meisten kontrollierten Unternehmen beurteilen die Überprüfungen als sinnvoll und den Aufwand als angemessen. Von den 20 in der Pilotphase kontrollierten Unternehmen hielten 19 die im Beschaffungs- und Leistungsvereinbarungswesen gültigen Lohngleichheits-Kriterien ein. Erfahrungswerte aus anderen öffentlichen Verwaltungen zeigen: Durchschnittlich wird bei jedem zehnten Unternehmen eine systematische Lohndiskriminierung nachgewiesen.

Die Federführung des Pilotprojekts lag bei der Fachstelle für Gleichstellung. Beteiligt waren Dienstabteilungen des Präsidialdepartments, des Finanzdepartements, des Sicherheitsdepartements, des Hochbaudepartements und des Sozialdepartements. 

Aufgrund der positiven Resultate hat die Stadt entschieden, die Stichproben bei der Auftragsvergabe weiterzuführen. Verantwortlich für das Controlling ist weiterhin die Fachstelle. Pro Jahr werden zwölf Zufalls-Stichproben durchgeführt. Nach vier Jahren wird erneut Bilanz gezogen.

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