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Das Lohnmobil ist eine Wanderausstellung zum Thema Lohngleichheit von Frauen und Männern. Es gastierte vom 31. Mai bis 8. Juni 2016 auf dem Hechtplatz in Zürich. Organisiert wurde das Gastspiel von der Fachstelle zusammen mit der Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich.

Die Wanderausstellung besteht aus einem mobilen Container sowie verschiedenen Themenwürfeln. Sie thematisieren auf spielerische Weise verschiedene Aspekte, die in (in-)direktem Zusammenhang mit Lohnungleichheit stehen. So zum Beispiel stereotype Rollenbilder oder geschlechtsspezifische Berufswahl. Sie informieren aber auch ganz praktisch über die Gesetzeslage und Lohnüberprüfungsinstrumente. Eine grossflächige Infografik erfasst die gesamte Problematik auf einen Blick.

Begleitet wurde das Lohnmobil von einem vielfältigen Rahmenprogramm.

Eröffnung: Das Lohnmobil ist da!

Auftakt und Begrüssung zur Wanderausstellung mit Imbiss

Mitwirkende:

Jacqueline Fehr, Regierungsrätin und Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern
Corine Mauch, Stadtpräsidentin
Thomas Illi, CEO Lyreco
Patrick Burkhalter, CEO Ergon Informatik AG
Christian Hunziker, VRP und CEO Hunziker Technik im Gebäude

Im Rahmen der Eröffnung präsentiert Jacqueline Fehr die aktuelle Lohnuntersuchung im Kanton Zürich.

Musikalisch begleitet wird der Anlass von Rapperin KimBo.

BiblioTalk: Prekarität, geschlechtsspezifisch

Beispiel Detailhandel

Prekarität bezeichnet unsichere, armutsnahe Lebenslagen. Viele Haushalte befinden sich nicht in dauerhaften Armutssituationen, sondern bewegen sich zwischen gesichertem Wohlstand und Armut Hin und Her.  

Prof. Dr. Michèle Amacker, Assistenzprofessorin und Co-Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern beleuchtet Lohnfragen am Beispiel von armen oder armutsnahen Haushalten in der urbanen Schweiz. Konkret untersucht sie den Detailhandel, in dem die durchschnittlichen Monatslöhne deutlich tiefer sind als in anderen Branchen. Fast 70% der hier Beschäftigten sind Frauen.

Improvisationen: «So ein Theater!»

Ein Theater um Lohn(un)gleichheit

Cover Flyer «So ein Theater!»

In einer interaktiven Show schauen die Schauspielerinnen und Schauspieler aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln auf das Thema Lohn(un)gleichheit. Zusammen mit dem Publikum und einem Musiker kreieren sie auf der Bühne überraschende, lustige und berührende Geschichten. Lassen Sie sich mitreissen!

Kurzberatungen: Fit fürs Lohngespräch

Kurzberatungen zu Lohnfragen für Angestellte

Cover Flyer «Fit für's Lohngespräch»

Lohnprofis beraten Sie in einem kurzen, effizienten Gespräch zu Ihren arbeitsrechtlichen und lohnrelevanten Fragen, zum Beispiel zum Thema Lohnverhandlung, Lohnsysteme oder Laufbahn.

Eine Beratung dauert maximal 30 Minuten.

Workshop: Herausforderung Lohnverhandlung

Workshop für Studierende, die erfolgreich Lohngespräche führen wollen

Ihre Qualifikationen, Kompetenzen und Ihre Persönlichkeit machen Sie für Arbeitgebende zu wertvollen Mitarbeitenden. Und dennoch – die Frage nach den eigenen Lohnvorstellungen birgt so manches Risiko: Sind meine Lohnvorstellungen angemessen? Wie passt mein Profil ins Lohnsystem der künftigen Arbeitsstelle? Werde ich korrekt entlöhnt?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen im Workshop, sich optimal auf ihre Lohnverhandlungen vorzubereiten, ihre Qualitäten einzuschätzen und erfolgreich einzubringen und selbstbewusst zu verhandeln. Geleitet wird der Workshop von den Leiterinnen der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt und des Kantons Zürich.

Das Angebot richtet sich an Studierende, Doktorierende und Absolventinnen/Absolventen der Universität Zürich und anderer Hochschulen.

Workshop: Lohngleichheit kompetent überprüfen

Workshop für HR-Fachpersonen und weitere Lohnverantwortliche

Cover Flyer Workshop «Lohngleichheit kompetent überprüfen»

Arbeiten in Ihrem Unternehmen mindestens 50 Personen und möchten Sie überprüfen, ob die Lohnpraxis Ihres Unternehmens die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern einhält?

Unter der Anleitung von zwei Experten erlernen Sie die Grundlagen für die Anwendung und Interpretation der Ergebnisse des kostenlosen Selbsttest-Instruments Logib.

Vermittelt werden einerseits Informationen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie theoretische und statistische Grundlagen zum Lohngleichheitsinstrument Logib. Andererseits führen die Teilnehmenden anhand von fiktiven Daten Lohngleichheitsanalysen durch und analysieren die Ergebnisse. Auf der Grundlage der Analyseergebnisse lernen sie abzuschätzen, ob Handlungsbedarf besteht und welche Massnahmen sie ergreifen können.

Mobiler Unterricht: Schulausflug ins Lohnmobil

Lohn(un)gleichheit – was hat das mit mir zu tun?

Cover Flyer «Schulausflug ins Lohnmobil»

Besuchen Sie mit Ihrer Schulklasse die Wanderausstellung «Lohnmobil» und nutzen Sie das dazu passende Unterrichtsmaterial.

Ihre SchülerInnen befinden sich in einer Lebensphase, in der Entscheidungen zur Ausbildung aktuell und wichtig werden. Es geht darum, Zukunftspläne zu schmieden, verschiedene Berufe kennenzulernen und einen fairen Lohn zu verdienen. Kennen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Zusammenhänge zwischen Berufswahl und späterem Lohn? Wissen sie, welchen Einfluss dies auf viele weitere Lebensbereichehaben kann?

Das Lohnmobil greift diese Themen auf spielerische und einprägsame Weise auf. Ein Rundgang durch die Ausstellung dauert circa eine Stunde. Als Vorbereitung auf den Besuch der Wanderausstellung stehen verschiedene Unterrichtsmaterialien elektronisch zur Verfügung (ab Mitte März 2016).

Zahlen-Plakate

Teilzeitarbeit in der Stadt Zürich

Jede zweite Frau in der Stadt Zürich arbeitet Teilzeit.

Bei den Männern ist es jeder fünfte.

Unbezahlte Betreuungsarbeit in der Stadt Zürich

Mütter mit kleinen Kindern wenden rund 30 Stunden pro Woche für die Kinderbetreuung auf.

Väter mit kleinen Kindern wenden gut halb so viele Stunden auf.

Familienergänzende Kinderbetreuung in der Stadt Zürich

Mehr als die Hälfte der Stadtzürcher Familien mit kleinen Kindern nutzt das Angebot einer Krippe, einer Tagesschule oder einer Tagesfamilie.

Jede zehnte Familie lässt ihre kleinen Kinder hauptsächlich von den Grosseltern betreuen.

Hauptverantwortung für die Hausarbeit in der Stadt Zürich

In zwei Drittel der Paarhaushalte trägt die Frau hauptsächlich die Verantwortung für die Hausarbeit.

In jedem zwanzigsten ist es der Mann.

Die Plakate wurden in Zusammenarbeit mit Statistik Zürich, der Fachstelle für Gleichstellung von Mann und Frau des Kantons Zürich und der Grafikerin Claudia Labhart erstellt.

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