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Migrantinnen und Migranten

Menschen mit Migrationshintergrund, die von der vorherrschenden sexuellen Norm abweichen, werden oft mehrfach diskriminiert: aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Hautfarbe und ihrer sexuellen Identität oder Orientierung. In der Stadt Zürich sind schätzungsweise viele davon betroffen.

Eine Eintragung der Partnerschaft ermöglicht gleichgeschlechtlichen Paaren die rechtliche Anerkennung der Beziehung. Der Nachzug von ausländischen eingetragenen Partnerinnen und Partnern ist dem Nachzug von ausländischen Ehegatten gleichgestellt. Oft verzichten gleichgeschlechtliche Paare auf eine Eintragung ihrer Partnerschaft (z.B. wegen drohender Benachteiligung im Heimatland des Partners/der Partnerin). In solch schwerwiegenden Härtefällen kann eine Aufenthaltsbewilligung erteilt werden.

Für trans* und inter* Menschen sind im Heimatland oft keine medizinischen Eingriffe zur Geschlechtsanpassung möglich oder sie müssen Zwangsbehandlungen erdulden. Bei einigen Asylsuchenden ist der Nachweis einer Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung erschwert, weil diese in der Heimat aus Angst vor Repressalien oft geheim gehalten wird.

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