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Schwarzer Feminismus als Rekonstruktion der Welt

Veranstaltung

Fachstelle für Gleichstellung, Stadthausquai 17, 8001 Zürich
  • Ideal für: Erwachsene
  • Eintritt: Gratis

Abolitionistische und transnationale Perspektiven

Durch die gegenwärtigen Proteste für Schwarzes Leben («Black Lives Matter»), die inmitten der Corona-Pandemie stattfinden, haben abolitionisti­sche Ansätze vermehrt Aufmerksamkeit erlangt. Viele dieser Ansätze haben ihre Ursprünge in Schwarzer fe­ministischer Kritik und Praxis.

Abolitionistische Perspekti­ven und Bewegungen wandten sich bereits ge­gen die Versklavung und den Kolonialismus und sind als transnational zu verstehen. Der neuere Abolitionismus seit der Mitte des 20. Jahrhunderts konzentriert sich auf die Zu­rück­drän­gung von Strafregimen und Herr­schaftstech­niken (Gefängnis, Polizei, Lager, Gren­­­­zen) und wen­­det sich damit gegen die verge­schlechtlichten und rassifizierten kapitalistischen Verhältnisse.

Abolitionismus bedeutet dabei nicht einfach Ab­schaffung. Es geht vielmehr um gesamtgesell­schaftliche Transformation und die Rekonstruktion von Institutionen und Beziehungen. Der Abolitionis­mus des Schwarzen Feminismus zielt damit auf eine Rekonstruktion der Welt.

Die Soziologin Vanessa E. Thompson referiert im Biblio­Talk über die Entwicklung Schwarzer Feminismen und über die wichtigsten theoretischen Ansätze und transnationalen Bewegungen im abolitionistischen Schwarzen Feminismus.

Anmeldung: bis 12. März 2021

Dieser BiblioTalk findet online statt. Alle Angemeldeten erhalten im Vorfeld der Veranstaltung den Link zur Teilnahme.

Veranstalterin

Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich


Ort
Fachstelle für Gleichstellung
Stadthausquai 17
Stadthaus
8001 Zürich
Postadresse:
Postfach
8022 Zürich


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