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Medienmitteilungen

Der Stadtrat von Zürich, Finanzdepartement, Hochbaudepartement

13. September 2017

Haus «zum Lindengarten» wird instand gesetzt und umgebaut

Langfristige Sicherung des Standorts Zürich für Pro Helvetia

Für die Instandsetzung und den Umbau der Liegenschaft Hirschengraben 22/22a/24 (Haus «zum Lindengarten») hat der Stadtrat Ausgaben von 7,97 Millionen Franken bewilligt. Der Grossteil, 6,176 Millionen Franken, entfällt auf gebundene Kosten. Das denkmalgeschützte Gebäude ist Sitz der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Mit den baulichen Massnahmen kann sichergestellt werden, dass diese auch langfristig in Zürich bleibt.

Die Liegenschaft Hirschengraben 22/22a/24 besteht aus drei Gebäuden. Das Hauptgebäude stammt aus dem Jahr 1725; im 19. Jahrhundert kamen ein Waschhaus und eine Remise mit Wohnung dazu. Seit 1940 ist die denkmalgeschützte Baute Sitz von Pro Helvetia. Diese belegt ausserdem Büroflächen in der angrenzenden Liegenschaft Hirschengraben 18a/20 («Haus zum Kiel»). Im Zuge der ohnehin fälligen technischen Instandsetzung des Hauses «zum Lindengarten» wird dieses umgebaut, sodass die Stiftung künftig sämtliche Arbeitsplätze im gleichen Gebäudekomplex konzentrieren kann. Damit wird der Pro-Helvetia-Standort Zürich langfristig gesichert, was sowohl der Stiftung als auch der Stadt ein Anliegen ist.

Das Projekt sieht unter anderem vor, die sich über zwei Dachgeschosse erstreckende Wohnung im Gebäude Hirschengraben 22 aufzuheben und in Büroflächen umzuwandeln. Die Haustechnik wird erneuert, das Erdgeschoss im Hauptgebäude hindernisfrei zugänglich gemacht, und es sind energetische Massnahmen geplant. So soll sichergestellt werden, dass das Objekt weitere dreissig Jahre gebrauchstauglich bleibt. Die Stadt hat der Mieterin der Dachwohnung eine Ersatzwohnung angeboten.

Für die Instandsetzung und den Umbau hat der Stadtrat Ausgaben von 7,97 Millionen Franken bewilligt; der Anteil der gebunden Ausgaben für die Instandsetzungsarbeiten beläuft sich auf 6,176 Millionen Franken. Die restlichen 1,794 Millionen Franken für den Umbau und die Umnutzung hat der Stadtrat ebenfalls in eigener Kompetenz genehmigt. Davon übernimmt Pro Helvetia 454 000 Franken für Anpassungen, die wegen spezifischer Bedürfnisse der Mieterin nötig sind.

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Ende 2017 und werden im August 2019 abgeschlossen. Während der Bauzeit stellt die Liegenschaftenverwaltung der Stiftung Rochadeflächen im benachbarten Gebäude zur Verfügung.




Organisationseinheit: Stadtrat, Finanzdepartement, Hochbaudepartement