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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

6. November 2017

Konsumentenpreise bleiben stabil

Zürcher Index der Konsumentenpreise im Oktober 2017

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Oktober 2017 gegenüber dem Vormonat stabil geblieben. Der Indexstand verharrte bei 100,7 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100). Die Jahresteuerung, also die Teuerung von Oktober 2016 bis Oktober 2017, lag bei 0,5 Prozent.

Das stabile Preisniveau im Oktober – Anstieg kleiner als 0,05 Prozent – ist das Resultat gegenläufiger Preisbewegungen: Mehr bezahlen musste man für Kleider und Schuhe sowie für Treibstoffe, Gas und Heizöl; günstiger hingegen wurden Pauschalreisen, Eintritte in Sporteinrichtungen und Hotelübernachtungen.

Der Index der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe stieg gegenüber dem Vormonat um 2,5 Prozent (gegenüber Vorjahr: +4,1 %). Teurer wurden vor allem Jacken und Mäntel sowie Stiefel und Stiefeletten für Herbst und Winter. Die Preise für Bekleidungszubehör wie Wollschals, Mützen und Handschuhe zogen ebenfalls an.

Höhere Preise für Benzin und Diesel (+1,5 % bzw. +1,8 %; Stichtage: 2. und 16. Oktober) führten im Bereich Verkehr innert Monatsfrist zu einem Indexanstieg um 0,4 Prozent (gegenüber Vorjahr: +1,8 %). Teurer wurden auch Linienflüge. Günstiger indes wurden Autos, insbesondere Occasionswagen, und Velos.

Das Preisniveau der Hauptgruppe Nachrichtenübermittlung stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: –1,4 %). Grund dafür waren höhere Preise für Handys. Die Preise für Festnetztelefone hingegen waren rückläufig.

Im Bereich Wohnen und Energie stieg der Index gegenüber dem Vormonat leicht um 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: +1,0 %). Verantwortlich dafür waren höhere Energiepreise: Gas wurde 4,2 Prozent, Heizöl 2,4 Prozent teurer (Stichtage für Heizöl: 2. und 16. Oktober).

Auch der Index der Hauptgruppe Sonstige Waren und Dienstleistungen stieg innert Monatsfrist um 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: 0,0 %). Die Preise für Zahnpflegemittel und Schmuck sowie für Reiseartikel und -accessoires zogen leicht an.

Das Preisniveau im Bereich Alkoholische Getränke und Tabak stieg im Vergleich zum Vormonat ebenfalls um 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,5 %), obwohl man für Likör, Apéro-Getränke und Bier weniger bezahlen musste. Grund für den leichten Anstieg waren die Preise für Wein, vor allem für Weisswein: Nach Aktionen im Vormonat gingen die Flaschen wieder zu regulären Preisen über den Ladentisch.

Tiefere Preise für Pauschalreisen, insbesondere ins Ausland, sowie für Eintritte in Sporteinrichtungen führten in der Hauptgruppe Freizeit und Kultur innert Monatsfrist zu einem Indexrückgang um 1,0 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,2 %). Teurer hingegen wurden Fernseher, Bücher und Spielkonsolen.

Das Preisniveau des Bereichs Hausrat und laufende Haushaltsführung sank gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent (gegenüber Vorjahr: –2,1 %). Günstiger wurden Wasch- und Reinigungsmittel, Küchen- und Esszimmermöbel sowie grosse Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Geschirrspüler. Teurer hingegen wurden Möbel fürs Schlaf- und Wohnzimmer sowie fürs Büro.

Der Index der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke sank im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,4 %). Günstiger wurden die meisten Gemüsesorten, Kaffee, Feingebäck und Konditoreiwaren, Suppen, Konfitüren und Bienenhonig sowie Kartoffeln. Teurer wurden unter anderem Frucht- und Gemüsesäfte, Frühstücksflocken, Beeren, Dauerbackwaren und Trockenfrüchte.

Im Bereich Restaurants und Hotels sank der Index innert Monatsfrist ebenfalls um 0,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,1 %). Grund dafür waren tiefere Preise für Hotelübernachtungen. Günstiger wurden auch Mahlzeiten und alkoholische Getränke bei Take-aways. Mehr bezahlen musste man indes in Selbstbedienungsrestaurants.

In der Hauptgruppe Gesundheitspflege blieb der Index trotz leicht günstigerer Verbandsstoffe stabil. Das heisst: In diesem Ausgabenbereich gab es innert Monatsfrist keine Teuerung (gegenüber Vorjahr: –1,0 %).

In der Hauptgruppe Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Preisentwicklung für Inland- und Importgüter

Die Preise für Inlandgüter sanken im Oktober gegenüber dem Vormonat leicht um durchschnittlich 0,1 Prozent. Die Preise für Importgüter hingegen stiegen im gleichen Zeitraum um 0,6 Prozent. Innert Jahresfrist, also von Oktober 2016 bis Oktober 2017, stieg das Preisniveau der Inlandgüter um 0,1 Prozent, jenes der Importgüter um 1,5 Prozent.




Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Präsidialdepartement, Statistik Stadt Zürich