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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

5. Oktober 2018

Konsumentenpreise bleiben stabil

Zürcher Index der Konsumentenpreise im September 2018

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im September 2018 gegenüber dem Vormonat stabil geblieben. Die Jahresteuerung, also die Teuerung von September 2017 bis September 2018, lag bei 0,9 Prozent. Der Index steht zurzeit bei 101,6 Punkten (Basis Dezember 2015 = 100).

Das stabile Preisniveau im September – Anstieg kleiner als 0,05 Prozent – ist das Resultat gegenläufiger Preisbewegungen: Teurer wurden unter anderem Kleider, Heizöl und Treibstoffe sowie viele Gemüsesorten, günstiger hingegen Pauschalreisen ins Ausland, Linienflüge und Hotelübernachtungen.

In der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe stieg der Index im Vergleich zum Vormonat um 4,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,1 %). Grund für den erneuten Preisanstieg in diesem Ausgabenbereich waren die neuen Kleiderkollektionen für Herbst und Winter. Teurer wurden auch Bekleidungszubehör wie Schals und Krawatten sowie – wenn auch in geringerem Ausmass – Schuhe.

Das Preisniveau der Hauptgruppe Hausrat und laufende Haushaltsführung stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent (gegenüber Vorjahr: –0,1 %). Teurer wurden Bettzeug und Zubehör sowie Möbel für das Schlafzimmer, die Küche und das Esszimmer.

Der Index der Hauptgruppe Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stieg gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent (gegenüber Vorjahr: +1,5 %). Verantwortlich dafür waren höhere Preise für Frucht-, Salat- und Kohlgemüse, für anderes Gemüse wie geschälte Tomaten, Gurken und Mais in Büchsen sowie für Beeren und Geflügel. Weniger bezahlen hingegen musste man für Aufschnitt, Koch- und Rohschinken, Schweinefleisch, Süssgetränke sowie für Frucht- und Gemüsesäfte. 

Höhere Preise für Heizöl (+2,9 %; Stichtage: 3. und 14. September) führten im Bereich Wohnen und Energie innert Monatsfrist zu einem leichten Indexanstieg um 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: +1,0 %). Die Heizölpreise lagen um 24,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Nie mehr seit Oktober 2014 musste man für Heizöl so viel bezahlen.

Ebenfalls um 0,1 Prozent stieg im Vergleich zum Vormonat der Index der Hauptgruppe Sonstige Waren und Dienstleistungen (gegenüber Vorjahr: +0,3 %). Teurer wurden Reiseartikel und Accessoires wie Koffer, Damentaschen und Regenschirme.

Das Preisniveau des Bereichs Freizeit und Kultur sank gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent (gegenüber Vorjahr: +1,1 %). Weniger bezahlen musste man für Pauschalreisen ins Ausland, insbesondere für Städtereisen und Badeferien in Übersee. Teurer hingegen wurden (Taschen-)Bücher und Pauschalreisen in der Schweiz.

In der Hauptgruppe Restaurants und Hotels sanken die Preise im Vergleich zum Vormonat um durchschnittlich 0,4 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,8 %). Gesunken waren in diesem Ausgabenbereich vor allem die Preise für Hotelübernachtungen.

Der Index des Bereichs Verkehr sank gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent (gegenüber Vorjahr: +3,1 %). Günstiger wurden Linienflüge. Die Treibstoffpreise hingegen zogen an (Benzin: +1,2 %, Diesel: +0,8 %; Stichtage: 3. und 14. September).

Rückläufige Preise für Medikamente führten in der Hauptgruppe Gesundheitspflege innert Monatsfrist zu einem leichten Indexrückgang um 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: –0,8 %).

Die Preise in der Hauptgruppe Nachrichtenübermittlung sanken gegenüber dem Vormonat ebenfalls um durchschnittlich 0,1 Prozent (gegenüber Vorjahr: +0,7 %). Grund dafür waren günstigere Handys.

Das Preisniveau im Bereich Alkoholische Getränke und Tabak blieb im Vergleich zum Vormonat stabil; das heisst, es gab infolge gegenläufiger Preisbewegungen insgesamt keine Teuerung: günstiger wurden Rot- und Weissweine, teurer hingegen Zigaretten.

In der Hauptgruppe Unterricht wurden im Berichtsmonat keine Preise erhoben.

Preisentwicklung für Inland- und Importgüter

Die Preise für Inlandgüter sanken im September gegenüber dem Vormonat leicht um durchschnittlich 0,1 Prozent. Die Preise für Importgüter hingegen stiegen im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent. Innert Jahresfrist, also von September 2017 bis September 2018, stieg das Preisniveau der Inlandgüter um 0,4 Prozent, jenes der Importgüter um 2,5 Prozent.

Thema: Wirtschaft

Organisationseinheit: Statistik Stadt Zürich