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Public Health

Der Stadtärztliche Dienst der Städtischen Gesundheitsdienste berät die Gesundheitsbehörde in folgenden Themen:

  • allgemeine Gesundheitsvorsorge in der Stadt
  • Monitoring der Gesundheitsversorgung der Stadtzürcher Bevölkerung
  • Qualitätssicherung in den Gesundheitsbetrieben
  • Massnahmen bei Infektionen, Epidemien und anderen Gesundheitsbedrohungen
  • Katastrophenplanung
  • Stabs- und Projektarbeit in der Gesundheitsverwaltung

Ziele von Public Health

Public Health der städtischen Gesundheitsdienste (PH-SGD) orientiert sich an den internationalen Chartas von Ottawa (1986) und Bangkok (2005), am Modell der Gesundheitsdeterminanten (Dahlgren & Whitehead, 1991) der World Health Organisation (WHO) und der weltweit bekannten ungleichen Verteilung derselben, genannt Health Inequalities. In Übereinstimmung mit der europäischen Gesunde-Städte-Bewegung, Zagreber Erklärung von 2008, zielt die PH-SGD somit auf einen Prozess, der die Chancengerechtigkeit in der Gesundheitsvorsorge und -versorgung ermöglicht und die Selbstbestimmung und Gesundheitskompetenz aller Stadtzürcher/-innen stärkt.
Der lokale Rahmen dazu wird vom kantonalen Zürcher Gesundheitsgesetz (§46-48) und der städtischen Gesundheitsdeklaration «Gesunde Stadt Zürich!» gegeben.

Zielgruppen für Public Health in den Städtischen Gesundheitsdiensten

In Anlehnung an die gesundheitspolitischen Prioritäten des Bunderates in der nationalen Strategie «Gesundheit 2020» stehen für die SGD insbesondere marginalisierte Gruppen und deren Gesundheitsversorgung im Fokus, mit der Offenheit gegenüber neu auftauchenden verletzlichen Gruppen. Hierfür wird ein regelmässiges Monitoring soziomedizinischer Daten in den eigenen Betrieben durchgeführt. Bei allfälligen Veränderungen der Bedürfnisse werden die Versorgungsangebote nach dem Prinzip der Subsidiarität angepasst.

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