Kunst und Bau

Kunst befindet sich nicht ausschliesslich in Museen oder auf prominenten Plätzen. In der Stadt Zürich setzt sie in Wohnsiedlungen, Freibädern, Schulhäusern, Altersheimen, Sportstadien und anderswo belebende Akzente.

Neue Publikation der Fachstelle Kunst und Bau

Welche Werte schafft Kunst und Bau, wie wird sie gefördert und wie entsteht sie? Auf diese Fragen gibt das neue Faltblatt konzise Auskunft. Es stellt Geschichte und Haltung der Fachstelle dar, fasst wichtige Zahlen und Fakten zusammen und dient damit zur Orientierung über die Kunst-und-Bau-Praxis des AHB.

Als PDF zum Download (15 S., 2598 KB) oder gedruckt kostenlos im Amt für Hochbauten zu beziehen (Empfang, 2. Stock).

Wandzeichnung von GRRRR im Stadtspital Triemli, 2013
GRRRR, Die Welt. Hier bei dir. 2015, Stadtspital Triemli, Foto: Francisco Paco Carrascosa

Bei Neubauten, Erweiterungen und Instandsetzungen der Stadt Zürich wird ein bestimmter Prozentsatz für die Kunst eingesetzt. Die Fachstelle Kunst und Bau erarbeitet dafür Strategien und kuratorische Konzepte. Sie führt Wettbewerbe und Studienaufträge durch und begleitet die Umsetzung von innovativen Projekten. Mit Veranstaltungen und Publikationen werden die realisierten Werke der Nutzerschaft und dem interessierten Publikum nähergebracht. Die Vernetzung mit Kunstschaffenden und Fachleuten, die Begleitung von Kunstvorhaben bei Baugenossenschaften sowie Unterhalt und Bewirtschaftung der Werke sind weitere wichtige Arbeitsfelder der Fachstelle.

Welche Kunst soll es sein?

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Kunst und Bau vom Dekor im Dienste der Bauten emanzipiert. Die Kunst hat sich weiterentwickelt und dabei auch das Feld von Kunst und Bau erweitert. Schon seit längerem setzen zeitgenössische Kunst-und-Bau-Werke nicht mehr alleine bei der Architektur an, sie thematisieren ebenso die Nutzung des Gebäudes, gesellschaftliche Entwicklungen und anderes mehr.

Eine der zentralen Aufgaben der Fachstelle Kunst und Bau ist es, für jeden Ort, jeden Bau und die spezifischen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer eine individuelle künstlerische Bespielung zu finden. In diesem Sinne ist Kunst und Bau immer ortsspezifisch («site-specific»). Von Wandbildern oder Bauplastiken bis zu Video- oder Audioinstallationen und ephemeren oder partizipativen Formaten werden dabei verschiedenste künstlerische Medien berücksichtigt. In über 100 Jahren sind rund 900 Kunst-und-Bau-Werke entstanden.

Kunst und Bau. Profil, Programm, Prozess, Publikum. Zu bestellen unter der Rubrik Publikationen (Preis: CHF 10.–).

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