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Medienmitteilungen

8. November 2016

Grundsteinlegung zur Erweiterung des Kunsthauses Zürich

Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur haben am Dienstag, 8. November 2016, auf der Baustelle der Kunsthaus-Erweiterung an der Grundsteinlegung teilgenommen. In Anwesenheit des Architekten David Chipperfield äusserte sich die Bauherrschaft zur zukunftsweisenden Bedeutung des Projekts und zeigte sich zufrieden mit dem Baufortschritt.

Der Baustart des Erweiterungsbaus am Heimplatz erfolgte am 3. August 2015. Die Grundsteinlegung bedeutet einen weiteren wichtigen Meilenstein dieses Grossprojekts für die Bauherrschaft – die Stadt Zürich, die Zürcher Kunstgesellschaft und die Stiftung Zürcher Kunsthaus, zusammengeschlossen in der Einfachen Gesellschaft Kunsthaus-Erweiterung (EGKE). Diese hat die Grundsteinlegung zum Anlass genommen, Personen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Medien und Kultur einzuladen, die sich seit der Veröffentlichung der Idee im Mai 2002 für das Projekt engagiert haben. 

Der Grundstein, eine Schatulle, die in den Baugrund eingelassen wurde, enthält die Vorlage zur Volksabstimmung, den Kostenvoranschlag, die Baubewilligung, Bildmaterial der Baustelle, den Meisterwerke-Katalog des Kunsthauses sowie verschriftlichte Gedanken und Wünsche der Redenden: Walter B. Kielholz (Präsident EGKE, Präsident Zürcher Kunstgesellschaft), Corine Mauch (Stadtpräsidentin, Vizepräsidentin EGKE), Dr. André Odermatt (Stadtrat, Vorsteher Hochbaudepartement), Dr. Martin Zollinger (Präsident Stiftung Zürcher Kunsthaus), Sir David Chipperfield (Architekt), Dr. Christoph Becker (Direktor Kunsthaus Zürich). Urs Fischer, der international bekannte Zürcher Künstler, liess einen Grundstein für die Sammlung im erweiterten Kunsthaus liefern – eine über zwei auf zwei Meter grosse Bronze-Plastik.

Das Neue Kunsthaus als Schlüsselprojekt

In den Ansprachen wurde die Bedeutung der Kunsthauserweiterung aus unterschiedlichen Perspektiven gewürdigt. Der Neubau bietet nicht nur mehr Ausstellungsfläche für Wechselausstellungen und die wertvolle Sammlung. Er trägt auch zur Stärkung der Kulturstadt Zürich und zur Entwicklung des Heimplatzes als Ort der Kultur bei. Der Neubau und der dazu gehörige Garten der Kunst werden zudem attraktive Aufenthalts- und Erholungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit bieten. Auch im städtebaulichen Kontext – das neue Kunsthaus markiert das Tor zum Hochschulgebiet – und in architektonischer Hinsicht ist der Bau ein Schlüsselprojekt für Zürich. 

Projekt finanziell und terminlich auf Kurs

Die Bauherrschaft äusserte sich zufrieden über den Projektstand: die Kosten sind im Rahmen und die Termine sind auf Kurs. Passiert nichts Unvorhergesehenes, findet die Eröffnung 2020 statt. Die Finanzierung der Kunsthaus-Erweiterung erfolgt über Beiträge der Zürcher Kunstgesellschaft (ZKG) und der Stadt Zürich von je 88 Millionen Franken. Der Kanton beteiligt sich mit 30 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Zudem räumt der Kanton der Stiftung Zürcher Kunsthaus (SZK) ein zinsloses, dauerndes Baurecht am Grundstück ein. Die Gesamtsumme der Beiträge von 206 Millionen Franken basiert auf den Zielkosten von 180 Millionen Franken und Reserven. 

Immer informiert

Über eine Webcam kann der Baufortschritt unter www.kunsthaus.ch zeitnah mitverfolgt werden. Daneben finden sich eine Chronologie des Projekts und detaillierte Informationen über Idee, Inhalt und Form. Ausserdem kann der elektronische Kunsthaus-Newsletter mit der Rubrik «Erweiterung» abonniert werden.




Thema: Bauen

Organisationseinheit: Hochbaudepartement