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Geschichte

Städtebauliche Situation

Das von Otto und Werner Pfister entworfene Schulhaus Altstetterstrasse wurde im Jahr 1910 erbaut. Es liegt in der Nähe des historischen Zentrums von Altstetten. Das Schulhaus bildet zusammen mit dem Schulhaus Eugen-Huberstrasse im Süden, ein mit durchgrünten Freiflächen versetztes Schulhausareal von ortsbildprägender Bedeutung.

Bauweise

Nordwestansicht, 1911 (Quelle: Baugeschichtliches Archiv)
Nordwestansicht, 1911 (Quelle: Baugeschichtliches Archiv)

Repräsentativ für die die damalige Bauweise ist der asymmetrische Grundriss und die Erschliessung über mehrere Treppenhäuser. Das «Grossschulhaus» besteht aus vier abgewinkelten Baukörpern unterschiedlicher Grösse und Gestaltung. Diese aufgelockerte Bauweise ersetzte den geschlossenen Schulhausblock der Jahrhundertwende. Im Sinne des Heimatstils wurde auf die Symmetrie in der Gestaltung verzichtet. Die mächtigen Dachflächen, die je nach Raumfunktion in Grösse und Form variierenden Fenster sowie der polygonale Treppenhausturm, geben dem Schulhaus seine charakteristische Erscheinung. Das Innere zeigt in den Erschliessungszonen noch den ursprünglichen Zustand.

Umgebung

Dem Schulhaus ist zudem ein grosszügiger Pausenhof vorgelagert, der der gesamten Anlage Präsenz und Offenheit verleiht. Eine ausgewachsene Kastanienreihe umgibt den Hof. Entlang der Altstetterstrasse ist noch die Originalmauer erhalten. Im hinteren Bereich des Schulhauses befinden sich seit 2016 ein Zürimodul mit einem Hort und Platz für zwei Regelklassen und einer Aufnahmeklasse. Eine grosse Wiese, ein Schulgarten und ein Spielplatz gehören ebenfalls zu unserer Schulanlage.

Quelle: Amt für Städtebau, Spezialinventar Schulhäuser

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