Global Navigation

Prostatakrebs

Prostatavorsorge

  • Prostatakrebs ist mittlerweile die häufigste Krebsart und die zweithäufigste, krebsbedingte Todesursache bei Männern.
  • Wenn Prostatakrebs rechtzeitig diagnostiziert wird, ist er heilbar.
  • Nicht jeder Prostatakrebs muss behandelt werden.
  • Die Vorsorge mittels PSA-Testung wird im Allgemeinen ab dem 50. Lebensjahr empfohlen, bei familiärer Belastung schon ab dem 45. Lebensjahr.

Diagnostik

  • PSA-Test, Abtasten der Prostata
  • Bildgebung mittels Ultraschall und allenfalls MRI
  • Biopsie (MRI-Ultraschall-Fusionsbiopsie)

Therapie

  • Kurative Behandlung bei lokalisiertem Prostatakrebs (Frühstadium) mittels roboterassistierter DaVinci Prostatektomie (radikale Prostataentfernung), Bestrahlung (perkutane Bestrahlung oder Brachytherapie) oder aktive Überwachung
  • Palliative Behandlung bei fortgeschrittenem Tumorleiden mittels Antihormontherapie (chirurgisch oder medikamentös), Zweitlinien-Antihormontherapie oder Chemotherapie 

Gutartige Prostatavergrösserung

Diagnostik

  • Anamnese, Miktionstagebuch
  • Urinflussmessungen (Urodynamik)
  • Harnröhrenspiegelung
  • Ultraschalluntersuchung

Therapie

  • Medikamentös
  • Operativ mit transurethraler Prostataoperation (TUR-P), Resektion, Vaporisation oder Enukleation oder offener Adenomenukleation

Prostataentzündung

  • Unterscheidung zwischen einer akuten und chronischen Entzündung sowie einer bakteriellen und einer abakteriellen Entzündung
  • Akute Entzündung mit Fieber, Brennen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen, abgeschwächter Harnstrahl, Schmerzen in der Harnröhre/Blase
  • Chronische Entzündung mit schmerzhaftem, erschwertem Wasserlassen, Druckgefühl im Dammbereich/Unterbauch, schmerzhaftem Samenerguss (Blut im Samenerguss), häufigem Harndrang, Erektionsstörungen und Einschränkung der Libido

Weitere Informationen

Kontakt