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Hitze-Tipps

Sommer: Leichtes Essen

Allgemeine Hitze-Tipps

  • Trinken Sie viel Wasser (mindestens 1,5 Liter pro Tag).
  • Essen Sie leichte und erfrischende Speisen.
  • Gleichen Sie den Salzverlust aus.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen.
  • Tragen Sie leichte Kleidung.
  • Kühlen Sie Ihren Körper durch kühle Duschen, kalte Tücher auf Stirn oder Nacken, kalte Fuss- und Handbäder.
  • Halten Sie tagsüber Fenster und Läden geschlossen, lüften Sie frühmorgens und nachts.
  • Bieten Sie Nachbarschaftshilfe an. Achten Sie während einer Hitzewelle auf geschwächte Mitmenschen!
  • Lassen Sie niemals Menschen oder Tiere in einem abgestellten Fahrzeug zurück!

Hitze-Telefon

Das Hitze-Telefon bietet für heisse Sommertage hilfsbedürftigen Seniorinnen und Senioren in der Stadt Zürich Information, Beratung und aufsuchende Unterstützung an. Hitzewellen sind für ältere Menschen eine gesundheitliche Herausforderung, da der Körper weniger anpassungsfähig ist. Besonders für ältere Menschen kann Hitze lebensbedrohlich sein.

Hitze-Telefon 044 412 00 60

Von Juni bis September

Montag bis Freitag 9-12 und 14-17 Uhr

Samstag und Sonntag 9.30-16.30 Uhr

Das Team des Hitze-Telefons wird durch ausgebildete Fachleute aus Sozialberatung, Pflege und Medizin unterstützt. Das Angebot beinhaltet auch kostenlose Hausbesuche während einer Hitzewelle.

Das Hitze-Telefon wird über zueri60plus.ch betrieben. Diese Informationsplattform ist ein Angebot der Städtischen Gesundheitsdienste und Pro Senectute Kanton Zürich.

Sommer: Sonnenschutz für Augen und Kopf sind wichtig

Aufenthalt im Freien

Richtiger Sonnenschutz: Meiden Sie die pralle Sonne. Direkte Sonneneinstrahlung erhöht das Risiko eines Sonnenbrandes. Verwenden Sie immer geeignete Sonnenschutzmittel. Die Zeit der stärksten Sonneneinstrahlung ist von 11 bis 15 Uhr. Am späten Nachmittag liegt die heisseste Zeit zwischen 15 bis 18 Uhr.

  • Halten Sie sich bevorzugt im Schatten auf.
  • Tragen Sie eine leichte, helle Kopfbedeckung und Sonnenbrille.

  • Vermeiden Sie während der grössten Mittagshitze Aufenthalte im Freien und verlegen Sie Ihre Aktivitäten auf die kühleren Morgen- und Abendstunden.

  • Vermeiden Sie übermässige körperliche Anstrengung und Leistungssport. Achten Sie während oder nach sportlichen Betätigungen darauf, den Salzverlust auszugleichen.

  • Nutzen Sie Abkühlmöglichkeiten auch unterwegs: Erfrischen Sie sich an einem öffentlichen Brunnen (Unterarme unter den kalten Wasserstrahl halten).

Aufenthalt in Räumen

Richtig lüften: Bei hohen Temperaturen muss zusätzlich auf eine Kühlung der Räume geachtet werden. Durch tagsüber geöffnete Fenster gelangt unerwünschte Hitze in das Gebäude. Diese bleibt in den Wänden gespeichert und heizt den Raum zusätzlich auf.

  • Schliessen Sie tagsüber die Fenster und halten Sie die Sonne fern (Vorhänge zuziehen, Fensterläden schliessen, Sonnenstoren runterlassen).
  • Lüften Sie frühmorgens und nachts.
  • Elektrogeräte geben Wärme ab: Schalten Sie aus, was Sie nicht benötigen.

Sommer: Oma und Kind trinken Fruchtsaft

Essen & Trinken

Richtig trinken: Damit der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen ist, sollten Sie regelmässig und viel trinken (mindestens 1,5 Liter pro Tag). Am besten sind lauwarme Getränke. Verzichten Sie bei hohen Temperaturen auf eiskalte Getränke. Diese belasten den Organismus zusätzlich, da er die zu kalte Flüssigkeit auf normale Körpertemperatur aufheizen muss. Er benötigt dazu Energie, wir schwitzen noch mehr und verlieren so wieder Flüssigkeit.  

  • Trinken Sie reichlich und regelmässig Wasser, verdünnten Fruchtsaft oder ungesüssten Tee.
  • Trinken Sie auch, wenn Sie kein Durstgefühl haben.
  • Vermeiden Sie Alkohol, Koffein und Süssgetränke.

  • Essen Sie mehrfach täglich kleine, leichte Mahlzeiten wie Salat, Früchte, Gemüse und Milchprodukte. Melonen und Ananas haben einen besonders hohen Wasser- und Mineralstoffanteil. Sie schmecken erfrischend und helfen, bei Hitze den Flüssigkeits- und Elektrolytenhaushalt auszugleichen.

  • Achten Sie auf eine genügende Salzversorgung. Durch Schwitzen ergibt sich im Körper ein Salzverlust. Diesen gleicht man am besten mit natriumhaltigem Mineralwasser, einer lauwarmen Bouillon oder Suppe aus.

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