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Menu Plus

Mit regionalen Produkten, biologischen Zutaten und wenig Fleisch klimaverträglich, gut und gesund essen: Dafür bietet die Stadt Zürich in vier ihrer Personalcafeterias das «Menu Plus» an. Im Vergleich zum Standardmenu belastet das «Menu Plus» das Klima um 60 Prozent weniger. Die Stadt nimmt so ihre Vorbildfunktion wahr und macht darauf aufmerksam, wie stark die Ernährung unseren ökologischen Fussabdruck beeinflusst.

Panierte Auberginen mit Seitan und getrockneten Tomaten – neben herkömmlichen Suppen, Snacks und Sandwiches sowie Salat und Beilagen vom Buffet bieten die städtischen Personalcafeterias seit Herbst 2011 das «Menu Plus» an. Diese klimafreundliche Alternative wird mit vielen saisonalen und regionalen Produkten gekocht. Auf dem Luftweg transportierte Esswaren oder solche aus Gewächshäusern sind tabu, tierische Produkte werden sparsam verwendet. Nach einer erfolgreichen Testphase im Herbst 2011 haben die vier Cafeterias Walche, Amtshaus IV und V und Stadthaus das «Menu Plus» seit November 2012 definitiv im Sortiment. Projektleiter Beat von Felten freut sich über den Erfolg: «Wir wollen den Menschen nicht vorschreiben, was sie essen. Doch mit dem «Menu Plus» können wir zeigen, dass eine klimafreundliche Ernährung möglich ist – und schmeckt.» Er hofft, dass die Idee der klimafreundlichen Ernährung nach aussen getragen wird, in die privaten Haushalte und andere Institutionen. Denn mit klugen Entscheidungen kann jede und jeder die Emission seiner Ernährung mindestens halbieren.

Wer es ausprobieren möchte, geht einfach in eine der öffentlichen Personalcafeterias oder kocht eines der Menu-Plus-Rezepte der Pilotphase nach. En Guete.

Ausgangslage Rund ein Drittel der Umweltbelastung und ein Fünftel des CO2eq-Ausstosses in der Schweiz gehen auf Kosten der Ernährung.
Massnahmen 

Angebot des klimafreundlichen «Menu Plus» in den Personalcafeterias Walche, Amtshaus IV, Amtshaus V und Stadthaus:

sparsame Verwendung tierischer Produkte; möglichst saisonale und regionale Produkte in Bioqualität; keine auf dem Luftweg transportierten Nahrungsmittel; keine Produkte aus beheizten Gewächshäusern.

Information der Gäste zur Klimawirkung des Essens.

ZeitraumPilot: Herbst 2011, 13 Wochen
Definitive Einführung: ab dem 5. November 2012
Kosten Pilotphase: knapp 30'000 Franken, keine zusätzlichen Kosten im Normalbetrieb
Wirkung 

60 % weniger Ausstoss von CO2-Äquivalenten pro Menu bzw. eine Reduktion von 1440 g CO2eq / Menu auf durchschnittlich 560 g CO2eq / Menu;

Das ergibt für die Pilotphase bei 603 verkauften «Menu Plus» eine Ersparnis von etwa 532 kg CO2eq;

Besucher sind für das Thema sensibilisiert.

Einbettung in die Roadmap

Stossrichtung «Konsum»

Handlungsfeld «Lebensmittel ökologisch produzieren und überlegt nutzen»

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