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Historisches

Geschichtliche Entstehung

Am 16. April 1920 wird der erste vollamtliche Dienst mit einem geschenkten Motorboot durchgeführt. Bereits 1931 wurde ein zweites Dienstmotorboot angeschafft, bevor im Jahre 1939 das geschenkte Motorboot nach 19 Jahren im Dienst ersetzt wurde. Ab dem Jahre 1951 wurden bei der damaligen Seepolizei in der Folge Einsatztaucher eingesetzt. Dazumal noch mit Kreislaufgeräten tauchend, wurden ab dem Jahre 1954 Pressluftatmer eingesetzt. Ab dem Jahre 1959 wurde der Sturmwarndienst übernommen, bevor weitere 10 Jahre später eine Oel-Alarm-Organisation bei der Seepolizei seinen Dienst aufgenommen hat. Im Jahre 1970 wurde innerhalb der Stadtpolizei Zürich ein eigenes Kommissariat gegründet. 1994 wurde der 1. gesamtschweizerischen Kurs für Polizei-Einsatztaucher zusammen mit der Tauchequipe Armee organisiert und durchgeführt. Das 75-jährige Jubiläum der Seepolizei der Stadt Zürich wurde 1995 bei der Platzprommenade gefeiert. Anlässlich des Jubiläums wurde im Dienstgebäude Tiefenbrunnen ein Tauchmuseum eingeweiht, welches bis heute besteht und stets erweitert wurde. Im Jahre 2003 wurde die damalige Seepolizei in die heutige Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich umbenannt. Der Sturmwarndienst wurde im gleichen Jahr an die Kantonspolizei Zürich abgetreten.  

Bauliche Entwicklung

1927 ist ein erster Stützpunkt welcher als Bootshaus diente, hinter der Frauenbadeanstalt dokumentiert. Im Jahre 1952, wurde am 22. November das vom Architekten K. Hügi geplante Bootshaus, am heutigen Standort Mythenquai in Betrieb genommen. 1958 kam das Dienstgebäude Tiefenbrunnen dazu, welches 1969 erweitert wurde. 1979 wurde im Bootshaus Mythenquai modernisiert und eine neue Einsatzzentrale in Betrieb genommen. Die stetig steigenden Bedürfnisse forderten immer wieder Erweiterungen. So kam es, dass 1986 im Dienstgebäude Tiefenbrunnen eine erneute Erweiterung stattfand und die Hafenverwaltung und Schifffahrtskontolle ihre Räumlichkeiten bezogen. 1997 fand dann die 1. Sitzung betreffend Neubau der Wache Mythenquai statt. 2001 übernahm die Schifffahrtskontrolle des kantonalen Strassenverkehrsamtes Räumlichkeiten im Dienstgebäude Tiefenbrunnen um fortan Schiffs- und Führerprüfungen am Standort Zürich durchzuführen.

Personelle Entwicklung

Ab 1920 war Kpl Ernst Oskar Sterk einizger vollamtlicher Seepolizist. Kpl Schnetzler leitete in der Folge ab 1933, anfänglich mit 2 später mit bis zu 8 Mitarbeitern, die Seepolizei bis ins Jahr 1950. Im Jahre 1951 übernahm "Admiral" Heinrich Müller das Kommando von anfänglich 12 Mitarbeitern. 1975 folgte Hptm Max Weber als neuer "Kommissär". Die stetig steigenden Aufgaben führten dazu, dass die Anzahl Mitarbeiter auf 44 anstieg. Ab 1991 befehligte Hptm Mathias Grieder die 48 Mitarbeiter inkl. 1 Lehrling. Mit dem Start in ein neues Jahrtausend hat im Jahr 2000 zum 1. Mal eine Seepolizistin ihren Dienst aufgenommen. Seit dem Jahre 2005 obliegt die Leitung des Kommissariates Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich Hptm André Graf. Mittlerweile verrichten 49 Mitarbeiter, sowie bis zu 2 Lehrlinge ihren Dienst an den beiden Standorten Mythenquai und Tiefenbrunnen.

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