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Medienmitteilungen

Präsidialdepartement

8. März 2019

Schweizer Filmpreis 2019: Filmschaffende in Zürich live erleben

«Woche der Nominierten» vom 18. bis 24. März 2019 im Filmpodium

Am 22. März 2019 wird der Schweizer Filmpreis in Genf verliehen. In der «Woche der Nominierten» werden zuvor auch in Zürich die Filme gezeigt, die auf einen «Quartz» hoffen können. Filmschaffende sind bei den Vorführungen im Filmpodium anwesend, stellen ihre Produktionen vor und beantworten Fragen des Publikums.

Die «Woche der Nominierten» im Filmpodium bietet Filmfans die Gelegenheit, das Beste des Schweizer Films von 2018 noch einmal zu sehen. Der Eintritt ist am Wochenende gratis, unter der Woche bezahlt man fünf Franken pro Film. Die «Woche der Nominierten» ist eine Rahmenveranstaltung des Schweizer Filmpreises und wird von der Association «Quartz» Genève Zürich 2019 bereits zum siebten Mal organisiert. In Genf und Zürich werden vom 18. bis am 24. März 2019 insgesamt 24 Spiel-, Dokumentar-, Animations-, Kurz- und Abschlussfilme gezeigt, die für einen «Quartz» nominiert sind.

Auf Augenhöhe mit den Filmschaffenden

Wie ist es, die Frau von Huldrych Zwingli zu spielen? Welche jiddischen Wörter sollte man kennen, um die Komödie «Wolkenbruch» zu verstehen? Zu allen Vorstellungen sind Film-schaffende eingeladen und geben Einblick in die Entstehungsgeschichte ihrer Produktionen. Die gebürtige St. Galler Schauspielerin Sarah Sophia Meyer etwa präsentiert am 18. März in Zürich den Film «Zwingli», in dem sie die Frau an der Seite des Reformators spielt – und erzählt, wie sie sich in die Rolle einarbeitete. Wie entstand die Idee zu «Wolkenbruch», jener Komödie, die mit fünf Nominationen als Favorit ins Rennen um den Schweizer Filmpreis geht? Vielleicht verraten es der Zürcher Autor Thomas Meyer und Wolkenbruch-Regisseur Michael Steiner am 21. März im Filmpodium. Ebenfalls am 21. März gibt Regisseur Antoine Russbach Auskunft zum schweizerisch-belgischen Film «Ceux qui travaillent» – der welsche Hoffnungsträger unter den diesjährigen Nominierten. Mit «Eldorado» von Markus Imhoof oder «Chris the Swiss» von Anja Kofmel ist auch der starke Schweizer Dokumentarfilm vertreten. Extra für die «Woche der Nominierten» wurde ein Kurzfilmprogramm aus Werken von Studierenden der Filmschulen ZHdK (Zürich) und HEAD (Genf) zusammengestellt: zu sehen am Mittwoch, 20. März, im Filmpodium. Am 23. und 24. März – am Wochenende nach der Verleihung des Filmpreises – werden sämtliche Gewinnerfilme gezeigt. Am Sonntag, 24. März, präsentiert zudem die Ehrenpreisträgerin Beki Probst einen ihrer Lieblingsfilme: «La dentellière» des kürzlich verstorbenen Claude Goretta.

Würdigung von Bruno Ganz

Mit Bruno Ganz hat die Stadt Zürich einen Schauspieler mit Weltruf verloren. Im nominierten Spielfilm «Fortuna», der am Dienstag, 19. März, gezeigt wird, glänzt Bruno Ganz in einer seiner letzten Rollen. Zum Gedenken an Bruno Ganz wird am Sonntag, 24. März, zusätzlich der Film «Giulias Verschwinden» in Anwesenheit des Zürcher Regisseurs Christoph Schaub gezeigt. Anschliessend blickt Christoph Schaub zurück und berichtet von seiner Zusammenarbeit mit Bruno Ganz. 

Eine Zürcher-Genfer Zusammenarbeit 

Der Schweizer Filmpreis wird am 22. März in Genf verliehen. Er findet jährlich abwechselnd in Zürich und Genf statt und wird vom Bundesamt für Kultur vergeben. Im Rahmen der Association «Quartz» Genève Zürich wird der Anlass von der Stadt Zürich sowie von Kanton und Stadt Genf unterstützt. Sie zeichnen auch für die Organisation der «Woche der Nominierten» verantwortlich. Seit 2016 beteiligt sich auch der Kanton Zürich an deren Kosten.

Thema: Kultur

Organisationseinheit: Kultur