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Heimatliche Sprache und Kultur (HSK)

Im Kanton Zürich wird von über 20 anerkannten Trägerschaften Unterricht in Heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) angeboten. Insgesamt 10 000 Schülerinnen und Schüler erweitern in diesem Unterricht ihre Kompetenzen in ihren Herkunftssprachen. Dabei handelt es sich in der Regel um die Erstsprache, manchmal auch um eine Zweitsprache. Zudem vertiefen die Kinder und Jugendlichen ihre Kenntnisse über ihre Herkunftskultur, wobei die kulturelle Identitätsentwicklung und der interkulturelle Austausch eine grosse Rolle spielen. Die HSK-Lehrpersonen unterstützen die Schülerinnen und Schüler, erfolgreich in zwei Kulturen zu leben.

Zum HSK-Unterricht gibt es Elterninformationen in verschiedenen Sprachen. Die Eltern melden ihre Kinder bei der Klassenlehrperson an. Einzelne Sprachgruppen erheben Elternbeiträge.

Unsere Schule Aemtler A beteiligt sich am Programm «Qualität in Multikulturellen Schulen (QUIMS)». Sie bietet Räume an für den HSK-Unterricht in sieben Sprachen für Kinder aus ihrer Umgebung. Zusätzlich auf der Kindergartenstufe werden HSK-Kurse in Albanisch und Tamilisch durchgeführt, sowie nichtintegrierte tamilische Kurse am Samstag. Alle integrierten Kurse finden innerhalb des regulären Stundenplans statt und dauern zwei Lektionen pro Woche.

Nach dem Eintritt der Schule ins QUIMS-Programm wählte das Kollegium die Zusammenarbeit mit HSK-Lehrpersonen als einen pädagogischen Entwicklungsschwerpunkt. Mit der Unterstützung von HSK-Lehrpersonen gelingt es der Schule, neuzugezogene Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Erstsprache rascher in eine Klasse zu integrieren, die Mehrsprachigkeit in den Klassen produktiv zu nutzen und die Eltern wirksamer ins schulische Geschehen einzubeziehen.

Die Zusammenarbeit mit HSK-Lehrpersonen wird hochgeschätzt und ihre Gleichstellung auf unterschiedlichen Ebenen gesichert.

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