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Projekte & Besonderes

Draussen lernen

Die Pionierklassen starten!

Mit «Draussen Lernen» steht das Lernen ausserhalb des gewohnten Schulzimmers im Fokus.  Die Schule In der Ey hat die Vision, mit den Schülerinnen und Schüler während mindestens einem halben Tag pro Woche ausserhalb des Klassenzimmers bzw. des Kindergartens an unterschiedlichen Standorten zu lernen.  Eine Pioniergruppe, bestehend aus drei Kindergärten und drei Primarklassen, startet im August 2022 mit dem Projekt.  

Form«Draussen Lernen» beschränkt sich nicht auf das Unterrichten in der Natur, sondern meint auch urbane Standorte im Freien (Parkanlagen, Spielplätze, Gärten etc.), im Quartier (Ortsmuseum, Handwerker etc.) und in der Stadt (Museen, Zoo etc.).  

Wie sorgfältig durchgeführte nationale Untersuchungen, aber auch internationale Studien zeigen1, wirkt sich «Draussen Lernen» vielschichtig auf den Lernprozess und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder aus. Wir sind davon überzeugt, dass «Draussen Lernen» ein nachhaltiges und anregendes Lernen garantiert. Praktische und handwerkliche Erfahrungen bilden dazu die Basis. Die Kinder werden selbständiger, fokussierter und sozialer. Sie verbessern ihre Wahrnehmung sowie ihre Bewegungen und entwickeln ein gesundes Körperbewusstsein. Zudem wird der Klassenzusammenhalt gefestigt, die Kinder lernen die lokale Umgebung kennen und vieles mehr.  

Hühnerhof «In der Ei»

Huhn oder Ey? In der Schule In der Ey erübrigt sich diese Frage seit Frühling 2018. Da starteten wir nämlich das Projekt «Hühnerhof In der Ei». Ursprünglich aus einem Jux entstanden, entwickelten wir die Idee an unserer Schule eigene Hühner nicht nur aufzuziehen, sondern auch langfristig zu halten und zu pflegen. So sollen die Kinder den Kreislauf des Lebens nicht nur theoretisch lernen, sondern auch unmittelbar am Geschehen erfahren und erleben können. 

Mit den Kindern der Schule bauten wir den Stall zusammen, gestalteten das Gehege und sie durften an den Zaunpfählen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. 

Einige Klassen brüteten unsere jetzigen Hühner im Klassenzimmer aus und befassten sich intensiv mit dem Thema «Huhn und Hühnerhaltung». 

Seither werden während den Schultagen die Hühner liebevoll und mit viel Aufmerksamkeit von den einzelnen Klassen abwechslungsweise betreut. An den Wochenenden und in den Schulferien kümmern sich bis zu 50 Familien freiwillig um unsere gefiederten «Schultiere». Ohne diese bemerkenswert Zusammenarbeit auch mit der  AG Hühnerbetreuung  wäre dieses Projekt nicht zu Stande gekommen. 

Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Hühnerhof nicht nur in unserer Schule etabliert und nach wie vor sehr beliebt ist, sondern dass die Hühner auch für das ganze Quartier zu einem tierischen Mittelpunkt geworden sind. 

Zum zweijährigen Jubiläum veranstalteten wir einen Malwettbewerb und kürten auf jeder Schulstufe die kreativsten Bilder!

Schulnetz 21

«Umweltschulen – Lernen und Handeln» unterstützt Zürcher Schulen (Kindergärten, Primar- und Sekundarschulen sowie Berufsfachschulen) bei der lustvollen und langfristigen Integration der Umweltbildung in Unterricht und Schule.
Das Projekt ist eine Initiative der Stiftung Mercator Schweiz und der Stiftung éducation21 (ehemals Stiftung Umweltbildung Schweiz). Mit Unterstützung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich wird das Projekt als Pilot von 2011 bis 2017 im Kanton Zürich durchgeführt.
Das Projekt lebt von einer grossen Themenvielfalt und eröffnet verschiedene attraktive Zugänge für jede Schule! (Text von Website)

Das Thema Nachhaltigkeit ist unserer Schule ein wichtiges Anliegen. Auch bei der Elternschaft findet es reges Interesse. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur für einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen sensibilisieren. Uns ist es wichtig, dass sie lernen, ihr Wissen auch im Alltag umzusetzen und andere zu motivieren, sorgsam mit der Umwelt umzugehen. Die Umweltbildung soll im Schulalltag Platz haben.

Schulgarten
Die Neugestaltung unseres Schulgartens war dieses und letztes Jahr ein grosses Ziel. Es soll ein Ort des Beisammenseins und Lernen sein. Schülerinnen und Schüler lernen hier, wie man mit einem Garten umgeht, was alles gemacht werden muss, um eigene oder lokale Nahrung auf dem Tisch zu haben.

Umgang mit Wertstoffen
Wir vermitteln den Kindern die Bedeutung des Trennens und Recycelns. So überlassen wir ihnen das Entsorgen von Bioabfall, Papier und Karton. Petflaschen und Aludosen werden auf unserem Schulareal auch getrennt.
Littering ist in verschiedenen Klassen auch ein stetes Thema: Unser Schulgelände zieht wegen seiner vielfältigen Sportmöglichkeiten und der schönen Grünfläche ausserhalb des Unterrichts viele Personen an. Mit selbstentworfenen Plakaten appellieren wir an die Besucher, ihren Abfall zu entsorgen.

Aktionen und Projektwochen
Mit unseren Anlässen zur Umweltschule möchten wir die Einstellung der Kinder gegenüber der Umwelt nachhaltig beeinflussen. Es soll ein tägliches Thema sein. So hat die ganze Schule Tetrapacks gesammelt, damit eine Gruppe während Projektmorgen einen Pausenkiosk bauen konnte. Andere Kinder haben während dieser Zeit mit recyceltem Material gebastelt oder über die Umwelt gesprochen.

Bewegte Schule

«Gesundheitsfördernde Schulen sind nicht a priori «gesunde Schulen». Es sind Schulen, die von ihren konkreten Gegebenheiten und ihren spezifischen Problemen und Anliegen ausgehen und die bereit sind, sich auf einen Entwicklungs-Prozess einzulassen. Unter Mitwirkung aller Beteiligten gestalten sie ihre «Lebenswelt» so, dass die Schule ein Ort ist wo
•    Gesundheit gefördert wird.
•    persönliche Gesundheitspotenziale aller Beteiligten entwickelt werden.
•    gemeinschaftliche Problemlösungskapazitäten gefördert werden.
•    Gesundheitsrisiken thematisiert und eliminiert werden.
•    sich alle Beteiligten wohl fühlen und gute Leistungen erbringen können.»

In einer Gesundheitsfördernden Schule wird die Gesundheitsförderung im Schulleben strukturell verankert und explizit im Schulprogramm festgeschrieben.
Gesundheitsförderung ist daher nicht ein zusätzliches Thema, mit dem sich die Schule neben anderem auch noch beschäftigt, sondern eine Grundbedingung für gute Schulqualität.
(Schweizerisches Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen)

Seit 2005 ist die Schule In der Ey mit dem Label «Gesundheitsfördernde Schule» ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wurden immer wieder kleinere und grössere Projekte initiiert.
Einige wurden mittlerweile Teil des Jahresprogrammes und sind fest im Schulalltag verankert. Zum guten Schulhausklima tragen folgende Projekte bei: das «Gotte-Götti-System» unter den Schülerinnen und Schülern, verschiedene Teamanlässe für Lehrpersonen ausserhalb der Schule, das Schulhausfest am Anfang jeden Schuljahres zum Kennenlernen der neuen Eltern.
Andere Projekte waren einmalige Aktionen. So fand zum Beispiel im Jahr 2005 eine Kletterwoche in unserer Turnhalle statt. Im November 2005 lockte das Open Air Kino viele Besucher auf den Schulhausplatz. Es gab eine Projektwoche mit der ganzen Schule zum Thema «Schulhausgestaltung» und Projekttage zu «Geistige Ernährung» und «Ernährung» mit einem Pausensnack, den die Eltern organisiert hatten.
Aktuell stellen wir eine Verbindung her zu unserem anderen Label, dem der «Umweltschule». Der in diesem Zusammenhang gestaltetet «Öko-Pausenkiosk» bekommt nun eine verbindliche Struktur und wird ab Juni 2014 von den Mittelstufenklassen jeweils am Dienstag und Donnerstag in der 10-Uhr-Pause betreut.
Uns ist es ein Anliegen, dass unser Unterricht gesundheitsfördernd gestaltet ist und damit zu positiven Lernergebnissen, Zufriedenheit und einem angenehmen Schulklima beiträgt.

Schulgarten

Unser Schulgarten befindet sich direkt neben dem Sekundarschulhaus Letzi und wird dort ganzjährig für Gartenprojekte von verschiedenen Klassen genutzt. 

Seit 2022 werden wir tatkräftig unterstützt durch zwei Arbeitsgruppen der Elternmitwirkung:

  • AG Schulgarten hilft uns das Unkraut in Schach zu halten und hat das überwucherte Staudenbeet gerodet und neu bepflanzt. Nun sind wir gespannt wie die winterharten Stauden im Frühling spriessen werden. 
  • AG Umweltschule der EmW hat sich um die Tiere im Schulgarten gekümmert. Zusammen mit vielen interessierten Kindern wurden jeweils am Samstag Igelhotels gebaut und Tafeln aufgestellt. Viel Freude bereitet der gereinigte Teich und der gesäuberte Wasserlauf. Nun können die vielen Molche und Kleinstlebewesen genauer beobachtet werden.

Im Rahmen des Projektes" Draussen lernen" hat die AG Schulgarten den Schulgarten als Lernort noch attraktiver gestaltet. Neben Spielgeräten und Forscherutensilien wurden auch eine Feuerschale und Sitzgelegenheiten eingerichtet. 

Kooperationsschule PHZH

Nicht nur die Bildung unserer jüngsten Bürger*innen liegt uns am Herzen, sondern auch die Ausbildung zukünftiger Lehrpersonen.  Als Kooperationsschule der Pädagogischen Hochschule Zürich absolvieren jedes Jahr einige Studierende bei uns einzelne Praktikumstage sowie auch Quartalspraktika im Rahmen ihres Studiums. 

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