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Städtische Velowerkstatt feiert Jubiläum

Medienmitteilung

Seit 20 Jahren engagiert sich die Velowerkstatt der Sozialen Einrichtungen und Betriebe der Stadt Zürich für die berufliche Eingliederung von erwerbslosen Menschen.

3. April 2012

Als die Velowerkstatt 1992 eröffnet wurde, standen arbeitslose Jugendliche im Zentrum des Angebots. Heute beschäftigt der Betrieb neben stellenlosen Jugendlichen auch erwerbslose Erwachsene, die in der Stadt Zürich Sozialhilfe beziehen, sowie IV-Bezüger und IV-Bezüger-innen. Die Zahl der Arbeitsplätze hat sich in den vergangenen 20 Jahren von sieben auf 31 erhöht, das Ziel ist dasselbe geblieben: In der Velowerkstatt sammeln die Beschäftigten wertvolle Arbeitserfahrung und erwerben das nötige Know-how, um wieder eine Stelle zu finden oder erstmals in der Berufswelt Fuss zu fassen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitsintegrationsprogramms werden von Berufsfachleuten aus dem Zweirad-Bereich angeleitet. Sie stellen sicher, dass die Qualität stimmt und die Aufträge zur Zufriedenheit der Auftraggeberinnen und Auftraggeber erfüllt werden. Der Arbeitsalltag in der Velowerkstatt soll sich so wenig wie möglich vom Arbeitsalltag in einem «normalen» Betrieb unterscheiden. Das Tätigkeitsfeld ist breit gefächert. An der Produktionsstätte in der Tramonthalle Oerlikon entstehen die eleganten Stadtflitzer der Eigenmarke «Primo»; daneben werden hier jährlich Hunderte von Occasionsvelos wieder fahrtüchtig gemacht. Verkauft werden die Fahrräder im Ladenlokal an der Badenerstrasse 437, das auch einen Reparaturservice bietet.

Eine gute Gelegenheit für die Bevölkerung, das Sortiment der Velowerkstatt zu besichtigen und sich über die Arbeit der sozialen Einrichtung zu informieren, bietet der öffentliche Frühlingsapéro am Freitag und Samstag, 13. und 14. April 2012, der ganz im Zeichen des 20-Jahre-Jubiläums steht.

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