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Finanzierung des ÖVs

Der öffentliche Verkehr im Grossraum Zürich kostet pro Jahr rund eine Milliarde Franken. Die Verkehrsunternehmen liefern dem ZVV ihre Erträge ab, der ZVV ersetzt im Gegenzug ihren Betriebsaufwand. Dabei wird im Voraus vertraglich festgehalten, welche Leistungen die Verkehrsunternehmen zu erbringen haben und welche Entschädigung sie dafür erhalten. Mit den Einnahmen aus Fahrausweisverkäufen und Nebenerträgen wird etwas mehr als die Hälfte der entstehenden Kosten gedeckt. Der Rest, d.h. die Kostenunterdeckung, wird nach Abzug der Bundesbeiträge je zur Hälfte durch den Kanton und die Zürcher Gemeinden getragen. Die Aufteilung der Gemeindebeiträge erfolgt nach einem differenzierten Berechnungsverfahren, bei dem nicht nur die Anzahl der im Fahrplan festgehaltenen Abfahrten gewichtet wird, sondern auch die Steuerkraft massgebend ist. Die Belastung der Gemeinden entspricht damit ihrem effektiven Verkehrsangebot und ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. Im Fahrplanjahr 2019 betrug der Kostendeckungsgrad 69 Prozent.

Die Kostendeckung im ganzen Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes knapp 60%. Für den Rest kommen Kantone und Gemeinden auf.

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