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Schädlingsprävention und -beratung

Erreichbarkeit

Einsenden der Insekten per Post

Auch das Einsenden der Insekten per Post ist möglich. Damit wir die Tiere bestimmen können, müssen sie gut erkennbar bleiben, d. h. sie dürfen während des Transportes nicht beschädigt werden. Geben Sie die Insekten dazu in einen druckfesten Behälter und verschliessen Sie den Deckel fest. Bitte kleben Sie die Insekten nicht auf Klebestreifen, da uns dies die Identifikation erschwert. Legen Sie gut leserlich Ihren Namen, Ihre Adresse, Telefonnummer und falls vorhanden Ihre Mailadresse bei.

Team

Dr. Gabi Müller
Leiterin Schädlingsprävention und -beratung

Isabelle Landau Lüscher
Projektleiterin Schädlingsprävention

Marcus Schmidt
Projektleiter Schädlingsprävention

Werner Tischhauser
Projektleiter Schädlingsprävention

Unterwegs mit der Schädlingsprävention und -beratung

Die Tätigkeiten der Schädlingsprävention und -beratung sind vielfältig. Zum Beispiel Nagetiere verursachen Schäden und können Krankheiten übertragen. Die Schädlingsprävention bekämpft deshalb die Ausbreitung der Allesfresser. Einen Eindruck von der Rattenbekämpfung gibt es jetzt im Video.

Einblick in die Bekämpfung von Ratten

Die Tätigkeiten der Schädlingsprävention und -bekämpfung sind vielfältig. Ratten kommen in Städten bei Gewässern und in der Nähe von Abfallkübeln mit Essensresten vor. Sie können Schäden verursachen und Krankheiten übertragen. Die Schädlingsprävention der Stadt Zürich bekämpft deshalb die Ausbreitung der Allesfresser. Einen Eindruck von der Rattenbekämpfung gibt es im Video.

0:02 Ratten sind potentielle Krankheitsübertrager und können über Urin und Kot Krankheiten verbreiten.
0:11 Wenn man das anfasst, die Hände nicht wäscht und etwas isst, können Bakterien oder auch Viren aufgenommen werden.
0:23 Zudem essen Ratten Nahrungsmittelreste, nagen Dinge an und verursachen Schäden.
0:35 Ich heisse Marcus Schmidt, ich arbeite beim Umwelt- und Gesundheitsschutz in der Abteilung Schädlingsprävention und -beratung.
0:44 Ich bin Berater für Schädlingsprävention und mache das schon seit 22 Jahren.
0:57 Heute haben wir hier am Schanzengraben Ratten, die sich im Bord eingenistet haben.
1:06 Wir müssen die Ratten bekämpfen, da sie sonst Überhand nehmen.
1:10 Die Bekämpfung machen wir mit Ködern mit Blutgerinnungshemmern.
1:17 Die Köder werden verdeckt ausgelegt, entweder direkt in den Bau oder in Köderboxen die wir fix befestigen,
1:27 in die die Ratten reingehen und das Futter fressen können.
1:31 Das basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen,
1:35 das heisst eine Ratte frisst etwa 30 Gramm pro Tag.
1:42 Vom Köder den wir ausbringen reichen etwa zehn Gramm, damit eine Ratte stirbt.
1:50 Anhand der Spuren schätzen wir ein, wieviele Ratten es gibt, und legen entsprechend eine kleine Menge Köder aus,
2:04 so dass wir hoffentlich alle Ratten vergiften und die Köder weggefressen werden, ohne dass andere Wildtiere die Köder fressen.
2:14 Jetzt sind fast zwei Wochen vergangen und die Ratten hatten Zeit sich zu bedienen,
2:21 wenn sie nicht zu viel Angst hatten, in die neuen Köderboxen reinzuschauen.
2:29 Hier ist der Köder, da ist gar nichts gefressen worden. Jemand hat unsere Köderbox aufgebrochen.
2:36 Vandalismus kommt oft vor in Zürich, weil die Leute wissen wollen was in diesen Boxen drin ist.
2:46 Jetzt ist das sicher versorgt, und wir schauen die nächste Box an.
2:55 Hoffen wir, dass diese noch in Ordnung ist.
2:59 Diese Köderbox war im Gegensatz zu den anderen bereits fix installiert.
3:05 Das war also ein bekanntes Objekt für die Ratte. Darum ist sie hier gut in die Köderbox reingegangen.
3:12 Im Prinzip reicht einer, sonst zerreisst es ihn.
3:20 Jetzt haben wir den gefressenen Köder ersetzt.
3:25 Die Rattenpopulation ist jetzt mehr oder weniger getilgt.
3:32 Ein nächster Kontrollgang wird frühestens im Sommer stattfinden.

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